Alfter ist eine Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis am westlichen Stadtrand von Bonn mit rund 24.000 Einwohnern.

Schloss Alfter
Rathaus in Alfter

Die Geschichte Alfters geht zurück in die Zeit der Kelten und der Römer. Auch Gräber mit Fundstücken aus der Frankenzeit um 500 bis 900 nach Christus belegen eine lange Siedlungsgeschichte.

Die Ortsteile von Alfter sind:
Alfter (Ort) mit Birrekoven und Olsdorf, Gielsdorf, Impekoven mit Nettekoven und Ramelshoven, Oedekoven und Witterschlick mit Volmershoven/ Heidgen.

Ausgedehnte Wälder des Kottenforsts, vielfältige Gemüsefelder und historische Ortskerne prägen die Gegend.

Spargel, Gielsdorfer „Dressprümmche“ (Pflaumen) oder der Brombeerwein „Rebellenblut“ sind Alfterer Spezialitäten.

Im Frühjahr 2019 wurde der Themenradweg „Die Rheinische Apfelroute“ eröffnet. Die Radroute verbindet über 124 Strecken-Kilometer hinweg die sechs Kommunen der Region Rhein-Voreifel, der größten Obst- und Gemüseanbauregion Nordrhein-Westfalens: Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg.

Zwölf Erlebnisstationen entlang der Hauptroute vermitteln Interessantes rund um die Landwirtschaft und die Kulturlandschaft, ebenso die Alfterer Nebenschleife.

Alfterer Ortsteile

 
Ortsbild Alfter
 
Sport- und Veranstaltungshalle in Alfter

Das Gemeindegebiet reicht von den Hängen der Ville bis in die Ebenen im Übergang zur Stadt Bonn:

Alfter ist der größte Ortsteil der Gemeinde. Die Ortschaft wurde erstmals im Jahr 1067 als "Alvetra" urkundlich erwähnt. Im Haus der Alfterer Geschichte (Hertersplatz 19) sind Exponate und Alltagsgegenstände aus der Regionalgeschichte zu finden. Im heutigen Ortskern von Alfter liegen auch die katholische Pfarrkirche St. Matthäus und Schloss Alfter.

Gielsdorf liegt am Hang des Vorgebirges und war bis in das späte 19. Jahrhundert hinein ein Winzerdorf, bevor der Obst- und Gemüseanbau zunahm. Anstelle einer römischen Villa entstanden später Burg und Kirche. Von der alten Burg am Ort mit der Burgkapelle aus dem 11. Jahrhundert steht heute noch der Wehrturm.

Impekoven liegt in unmittelbarer Nähe zur Stadt Bonn, ebenfalls am Hang des Vorgebirges und im Osten des Naturschutzgebiets Kottenforst. Beeindruckend liegt die katholische Kirche Sankt Mariä Heimsuchung im Dreieck zwischen Unter- und Oberdorf sowie der Engelsgasse.

Oedekoven wurde im Jahr 795 erstmals urkundlich erwähnt. Mit dem Alfterer Geschichtsweg zeigt der Förderverein Heimat- und Naturschutz Oedekoven an zehn Stationen Impressionen zur dörflichen Entwicklung des Ortsteils, der schon früh besiedelt wurde, was etwa historische Überreste aus der Römerzeit belegen. Die Oedekovener Heide bietet Möglichkeiten für Pferdesport und grenzt an den Kottenforst an. Der Ortsteil ist heute auch von Handel und Gewerbe geprägt.

Witterschlick wurde im Jahr 965 erstmals urkundlich erwähnt. Der Tonabbau in Witterschlick und Volmershoven reicht bis in das Jahr 1880 zurück. Besonders als zum Ende des 19. Jahrhunderts am Ort wertvolle Blautonvorkommen gefunden und erschlossen wurden, hat sich Witterschlick zu einem Industrieort mit dem Schwerpunkt der Rohstoffgewinnung und der Tonverarbeitung entwickelt.

Bereits 1995 wurden der Kulturerlebnisweg Alfter und 2008 der Kulturerlebnisweg Witterschlick eingeweiht.

Interessantes und Sehenswertes

 
Haus Kessenich in Witterschlick
 
Alanus-Hochschule an der Villestraße in Alfter
 
Jüdischer Friedhof in Alfter
 
Kirche Mariä Heimsuchung Impekoven
 
AWO Kita Buntstift in Impekoven
 
Evangelisches Gemeindehaus in Oedekoven
 
Öffentliche Bücherei in Alfter

Bürgermeister und Gemeinderat

Essen und Trinken

Kirchen

Schulen und Bildungseinrichtugen

Streiflichter und Einblicke

 
Segnender Jesus am Friedensweg
 
Statthalterhof in Gielsdorf

Veranstaltungen

  • Aktuell: alfter.de/veranstaltungen
  • Anna-Kirmes in Alfter im Juli
  • Fahrrad-Tour „Alfter bewegt“
  • Großkirmes im September
  • Gielsdorf: Kleinkirmes des Junggesellenvereins im Juli und
    Großkirmes des Junggesellenvereins im August
  • Impekoven: Kleinkirmes im Juli und Großkirmes im September
  • Witterschlick: Kirmes im September
  • Adventsmarkt Alfter: beliebter Künstler- und Handwerkermarkt
  • siehe auch:
rhein-voreifel-touristik.de/veranstaltungen

Zu Fuß und mit dem Rad

Literatur

  • kulturkreis-alfter.de/literatur-ueber-alfter
  • Josef Dietz und Norbert Zerlett, 900 Jahre Alfter 1067-1967, Festschrift zum Jubiläum der Gemeinde Alter 1967
  • Barbara und Hans Otzen, 118 Ausflugsziele - Bonn-Rhein-Sieg-Kreis, Bonn 2023, S. 50 ff.

Vereine in Alfter

 
Am Jakob Wahlen - Park in Alfter

Der Ortsausschuss Alfter führt auf seiner Website eine Aufstellung zu den Mitgliedsvereinen.

Auch darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Verbänden und Vereinen am Ort.

siehe dazu auch:

 
Wasserturm in Gielsdorf
 
Bahnhof in Witterschlick

Kultur.Landschaft.Digital.:

Wege durch die Orte:

 
Gemüsefeld im Vorgebirge bei Alfter

Zeitungsartikel: