Tag des offenen Denkmals

Jedes Jahr im September gibt es den Tag des offenen Denkmals. Bundesweit öffnen dann zahlreiche Denkmäler ihre Türen. Koordiniert wird der Aktionstag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit einem in jedem Jahr vielfältigen Bonner Beitrag, der durch ehrenamtliches Engagement und die Mithilfe der Arbeitsgemeinschaft der Bonner Geschichtsvereine ermöglicht wird. Ebenso werden auch im Rhein-Sieg-Kreis interessante und spannende Orte geöffnet, die sonst nicht zugänglich sind.
Bonner Stationen 2026


Das Motto für 2026 lautet: „Netzwerke - Denkmale und Infrastruktur“ und bietet am 13. September zahlreiche inhaltliche Anknüpfungspunkte. Viele Denkmäler stehen in engem Zusammenhang mit historischen Infrastrukturen, Fragen der Versorgung und Daseinsvorsorge sowie mit Austausch und Mobilität.
- Das vollständige Programm mit allen Standorten und Kontaktangaben ist auf der Website der Stadt Bonn unter bonn.de/tag-des-offenen-denkmals abrufbar.
Zu den Stationen in 2026 gehören:
- Alt St. Martin
- Alte Sternwarte und Refraktorium
- Alter Friedhof Bonn
- Altes Rathaus Oberkassel
- Amerikanische Siedlung
- Bonner Münster
- Bürgermeister-Stroof-Haus
- Bunker unter der Godesburg
- Burg Lede
- Freimaurer-Logenhaus Bonn
- Helena-Kapelle
- Hochbunker Poppelsdorf
- Holzlarer Mühle
- Jägerhäuschen
- Kirche Sankt Barbara Ippendorf
- Michaelskapelle
- Namen-Jesu-Kirche
- Stimson Memorial Chapel
- Trinkpavillon Bad Godesberg
- Venantiuskapelle Röttgen
Bonner Stationen 2025





Im Jahr 2025 lud der Aktionstag unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ am 14. September dazu ein, bestehende Denkmale aus neuen Perspektiven zu betrachten und ihren historischen sowie kulturellen Wert zu würdigen. In Bonn öffneten zum Aktionstag 2025 rund 40 Bauwerke ihre Türen. So machte die Bonn-Information das zum UNESCO-Welterbe „Niedergermanischer Limes“ gehörende Römerlager „Castra Bonnensia“ in der Präsentationsfläche Graurheindorfer Straße 10 erlebbar. Das Stadtmuseum beteiligte sich am Tag des offenen Denkmals mit der Öffnung des Ernst-Moritz-Arndt-Hauses. In der Stifts- und Pfarrkirche St. Peter in Vilich konnten wertvolle Paramente und Reliquien, der romanische Taufstein und die Parler-Madonna besichtigt werden. Zum Programm gehörten auch der Bunker an der Trierer Straße, der als Kunstraum „Kulturbunker“ gestaltet wurde oder eine Führung auf der Baustelle des Akademischen Kunstmuseums am Hofgarten, bei dessen Sanierung neue archäologische Funde zutage getreten sind.
Weitere Stationen in 2025 waren unter anderen:
- Alter Friedhof
- American Embassy Club
- Bonner Münster
- Burg Lede
- Godesburg mit Michaelskapelle
- Große Evangelische Kirche Oberkassel
- Haus Carstanjen mit Park und Mausoleum
- Heimatmuseum Beuel
- Helenenkapelle
- HICOG-Siedlungen
- Jüdischer Friedhof in Bonn-Castell mit Zeremonienhalle
- Kirche Alt Sankt Martin in Muffendorf
- Kirche Sankt Barbara Ippendorf
- Kirche Sankt Hildegard Bad Godesberg
- Kirche Sankt Laurentius Lessenich
- Kirche Sankt Remigius Bonn
- Leoninum Bonn
- Marienkapelle Rüngsdorf
- Müllestump in Auerberg
- Schauspielhaus in Bad Godesberg
- Sterntor
- Stiftskirche Sankt Peter Vilich
- Stimson Memorial Chapel
- Venantiuskapelle Röttgen
- Villa Friede Mehlem