Bad Honnef ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis mit rund 26.000 Einwohnern.

Kirche Sankt Johann Baptist in Bad Honnef
Stadtansicht in Bad Honnef

Sie liegt auf der östlichen Seite des Rheins und grenzt über diesen nordwestlich an den Stadtbezirk Bad Godesberg der Bundesstadt Bonn.

Gliederungen von Bad Honnef sind der Stadtbezirk Aegidienberg, die Stadtteile Stadtmitte, Selhof und Rhöndorf sowie die Ortsteile Rommersdorf und Bondorf.

Die Stadt - früher auch als “Nizza am Rhein” bezeichnet - blickt auf eine Vergangenheit als Kur- und Erholungsort zurück und führt seit dem 26. Januar 1960 das "Bad" im Stadtnamen.

Zu Bad Honnef gehören besonders der Rhein mit Rad- und Spazierwegen sowie Gelegenheit zu Schiffsausflügen, die Insel Grafenwerth mit dem Freizeitbad, das Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf mit seiner Gedenkstätte für den ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und nicht zuletzt das Siebengebirge mit seinen Burgen, Ruinen und Wanderwegen.

Die Ruine der Löwenburg ist mit 455 m der höchste Punkt im Stadtgebiet.

Ein Wahrzeichen der Stadt liegt in einem Altarm des Rheins unterhalb der Brücke zur Insel Grafenwerth. Der Aalschokker Aranka wurde im Jahr 1917 erbaut und ist ein historisches Zeugnis des Fischfangs im Rhein. Gewerblicher Fischfang im Rhein findet hier nicht mehr statt. Entsprechend liegt der ehemalige Aalschokker jetzt bei der Bad Honnefer Rheininsel für immer vor Anker und dient als nettes Fotomotiv.

In Erinnerung an vergangene Zeiten küren die Honnefer jährlich ihren „Aalkönig“ und auch schon mal eine Aalkönigin, wie etwa 2018 die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer oder 2023 die Vizepräsidentin des Europaparlaments Katarina Barley.

Geschichte

 
Aalschocker Aranka in Bad Honnef. -
Foto: Hans-Dieter Weber.

Im Jahr 922 wurde Bad Honnef als „Hunapha“ erstmals urkundlich erwähnt. Dies bot den Anlass für das 1100-jährige Stadtjubiläum im Jahr 2022, das seinerzeit im August feierlich im Bad Honnefer Kursaal und bei einem anschließenden besonderen Stadtfest begangen wurde.

Der Geschichtsweg Bad Honnef führt durch die Ortsteile der Stadt und macht mit Hinweistafeln auf die historische Bedeutung von Gebäuden, Straßen und Plätzen aufmerksam.

Am Markt und im Zentrum der Stadt liegt die katholische Kirche St. Johann Baptist. Die Kirche entstand anstelle von mindestens zwei Vorgängerbauten. Die erste frühe Steinkirche wurde von einem spätromanischen Kirchbau abgelöst, dessen Turm bis heute erhalten ist und Mitte des 19. Jahrhundert einen neuen Turmhelm erhielt. An die im frühen 16. Jahrhundert entstandene spätgotische, dreischiffige Hallenkirche wurde 1913 und 1914 nach den Plänen des Kölner Architekten Eduard Endler ein Querschiff angebaut. Von der Innen-Ausstattung sind eine Madonna aus dem Jahr 1480 sowie das von der Werkstatt des Tilmann Heysacker in 1514 gestaltete „Heilige Grab“ mit sieben fast lebensgroßen Figuren (als 14. Kreuzweg-Station) besonders erwähnenswert.

 
Blick vom Drachenfels auf Bad Honnef mit Grafenwerth und die Insel Nonnenwerth im Rhein

Mit der Mineralquelle auf dem Gelände der Villa Weckbecker in der Austraße und deren Einweihung 1898 wurde Honnef Badestadt. In dieser Zeit entstanden viele Gründerzeitvillen in der Stadt, die heute das Straßenbild prägen.

Bereits 1906/07 wurden das Kurhaus mit dem Kursaal im Jugendstil sowie eine Wandelhalle und ein Musikpavillon errichtet, nachdem die Villa Haarhaus vorübergehend als Kurhaus gedient hatte. Das renovierte Kurhaus hat sich heute zu einem attraktiven Veranstaltungsort gewandelt.

An die Zeit der Jahrhundertwende erinnert auch das bereits 1901 erbaute ehemalige Badehaus (Austraße 25) mit Stilmerkmalen der italienischen Renaissance, das auf zeitgenössischen Ansichtskarten die Bezeichnung Fürstenbad trug.

Nach den Beschlüssen des Wiener Kongresses in 1815 kamen die rheinischen Territorien, darunter auch das Großherzogtum Berg an das Königreich Preußen. Die Gemeinde Honnef blieb Teil der Bürgermeisterei Königswinter (zuvor bis 1813 „Mairie Königswinter“) und gehörte dem Kreis Siegburg (ab 1925 „Siegkreis“) im Regierungsbezirk Köln an.

Im Zuge der kommunalen Neuordnung zum 1. August 1969 kam die Gemeinde Aegidienberg als neuer Stadtbezirk Bad Honnefs hinzu.

Interessantes und Sehenswertes

 
Rathaus in Bad Honnef
 
Marienkapelle in Rhöndorf
 
S-Bahn-Haltestelle in Bad Honnef

Bürgermeister und Stadtrat

Essen und Trinken

Galerien

  • KAT_A Kunst am Turm, Haus Hedwig, Drachenfelsstraße 4-7, Bad Honnef
  • Kunstraum Bad Honnef, Rathausplatz 3, Bad Honnef

Kirchen

Schulen

Straßen

Streiflichter und Einblicke

 
Physikzentrum in Bad Honnef
 
Birkenstock-Outlet in Bad Honnef
 
Am Kurhaus Bad Honnef
 
Park Reitersdorf in Bad Honnef
 
Citybüro Bad Honnef
 
Ehemaliges Katholisch Soziales Institut in Bad Honnef - Selhof
 
Schwimmbad und Minigolf-Anlage auf der Insel Grafenwerth
 
Wein-Lehrpfad am Ziepchensplatz in Rhöndorf
werden auch auf der Internetseite
www.buergerstiftung-badhonnef.de beschrieben!

Veranstaltungen

Zu den beliebten Veranstaltungen am Ort gehören:

siehe auch:

Zu Fuß und mit dem Rad

Kommunalprofil

 
BHAG-Kundenzentrum in der Bad Honnefer Fußgängerzone

Nach erfolgreicher Bewerbung für das Projekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel“ (ZWK) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist die Stadt Bad Honnef eine der 40 Modellkommunen, die bis Ende 2024 eine aus Bundesmitteln finanzierte Prozessbegleitung erhalten haben, um den demografischen Wandel vor Ort zu gestalten.

Literatur

Vereine in Bad Honnef

Über das Bad Honnefer Vereinsleben informiert die Stadt Bad Honnef unter meinbadhonnef.de/bad-honnefer-vereinsleben, auch über die Orts- und Bürgervereine am Ort.

siehe dazu auch:

 
Fähre Bad Honnef - Rolandseck
 
Stiftung Bundeskanzler Adenauer Haus in Rhöndorf
 
"Beckers im alten Fährhaus"

Kultur.Landschaft.Digital.:

Online-Magazine:

Zeitungsartikel: