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Rhöndorf

Aus Bonn.wiki
Marienkapelle in Rhöndorf

Zu den Ortsteilen der Stadt Bad Honnef im Rhein-Sieg-Kreis gehört der Stadtteil Rhöndorf.

Adenauer-Haus

Die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus erinnert am Ort an den Politiker und ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer. Sie unterhält eine Dauerausstellung in Adenauers Privathaus in der Rhöndorfer Konrad-Adenauer-Straße 8c, das als Gedenkstätte erhalten wird.

Rund dreißig Jahre lang lebte der erste Bundeskanzler in Rhöndorf zwischen Drachenfels und Rhein. Spuren finden sich nicht nur am Adenauer-Haus sondern etwa auch am Grab Adenauers auf dem Waldfriedhof, im traditionsreichen Café Profittlich oder im Weingut Broel.

Geschichtsweg

Brunnen der Drachenfelsquelle am Ziepchensplatz in Rhöndorf
Park der ehemaligen Villa Merkens in Rhöndorf

Der Geschichtsweg Bad Honnef führt durch die Ortsteile der Stadt und macht mit Hinweistafeln auf die historische Bedeutung von Gebäuden, Straßen und Plätzen aufmerksam.

Für den Ortsteil Rhöndorf werden zahlreiche Stationen beschrieben, darunter

Informationen

Zahlreiche Informationen zu Bad Honnef und seinen Ortsteilen finden sich im Wiki-Artikel zur Stadt Bad Honnef, auch zum Adenauer-Haus in Rhöndorf, zum örtlichen Haus im Turm, zur Marienkapelle in Rhöndorf oder zur ehemaligen Firma Penaten bis hin zum Rhöndorfer Seilbahnstreit.

Kirche

Kirche Sankt Mariä Heimsuchung in Rhöndorf

Die Kirche St. Mariä Heimsuchung in Rhöndorf (Frankenweg 125) wurde in den Jahren 1902–1905 im neoromanischen Baustil mit halbrundem Chor erbaut und am 15. Oktober 1905 benediziert. Die Kirche entstand nach den Plänen des Kölner Diözesanbaurates Franz Statz, der ebenfalls am Frankenweg wohnte.

Später wurden Turm und Turmzimmer im Jahr 1928 fertig gestellt. An der Außenwand des Turmes wurde an der Straße eine historische Grabplatte des letzten Burggrafen Heinrich von Drachenfels eingelassen, worauf eine Inschriftentafel hinweist.

Marienkapelle

Die heutige Kapelle entstand ab 1714 im Barockstil und wurde 1716 unter dem Titel „Mariae Heimsuchung“ geweiht. Das Grundstück war eine Stiftung des Propstes in Oberpleis, des Grafen Johann Bertram von Nesselrode - Reichenstein (Inschrift links über dem Eingang der Kapelle). Als weitere Wohltäter werden die Eheleute Jakob Neukirchen und Katharina Weinkirch genannt (Inschrift rechts über dem Eingang).

Die Rhöndorfer begannen am 2. Mai 1714 mit dem Bau der Kapelle. Deren Dachreiter ziert ein schmiedeeisernes Kreuz. Im Innern steht im Chor ein Barockaltar mit der Mutter-Gottes-Statue. Seit 1907 führt die Rhöndorfer Straße auf beiden Seiten unmittelbar an der Kapelle vorbei. Mit dem Ausbau der Rhöndorfer Straße steht die Kapelle regelrecht auf einer Verkehrsinsel.

Restaurants und Cafés

Blick zu Broels Weingut Domlay in Rhöndorf

(Auswahl bitte ergänzen!)

siehe auch

Weinwanderweg

Wein-Lehrpfad am Ziepchensplatz in Rhöndorf
Besucherzentrum am Adenauer-Haus in Rhöndorf

Der Weinwanderweg in Rhöndorf (am Fuß des Drachenfelsens) führt durch die Lagen Laurentiusberg, Rosenhügel und Sülzenberg. An verschiedenen Stationen ist Wissenswertes über den Weinbau und die Landschaft zu erfahren. Auch beim Ulanen-Denkmal wurzeln nach einer Reaktivierung des Wingerts wieder jeweils 600 Rebstöcke oberhalb sowie unterhalb der hergestellten Weinbergsmauer.

Zentral am Ziepchensplatz können am Wein-Lehrpfad exemplarisch verschiedene Weinsorten entdeckt werden. Der Ziepchensplatz ist ein ansprechender Platz mit Fachwerkhäusern, einem Brunnen ("Drachenfelsquelle"), dem Wein-Lehrpfad und dem Café Profittlich. Hier findet auch das jährliche Rhöndorfer Weinfest statt.

Das Weingut Broel am Ort (Karl-Broel-Straße 3) ist der letzte verbliebene Winzerbetrieb am Ort. Er baut auf dem vulkanischen Boden am Drachenfels Wein an und ist besonders für Rieslinge, Scheurebe, Rivaner und Kerner bekannt.