Statue Franz Josef Schneider
Aus Anlaß des 25. Todestags von Franzjosef Schneider, Honnefer Original, Karnevalist und Heimatdichter (1888-1972), wurde in Bad Honnef an der Ecke Steinstraße/ Bahnhofstraße im Jahr 1998 eine Statue enthüllt, die der Bildhauer Gerd Hardy aus Brohler Vulkangestein gehauen hatte. Die lebensgroße Figur zeigt Schneider, der in der rechten Hand ein Buch trägt, in der anderen Hand hält er auf dem Rücken ein Blumensträußchen.
Anlässlich des 1100-jährigen Jubiläums von Bad Honnef hat der „Heimat- und Geschichtsverein Herrschaft Löwenburg“ das Buch „Franzjosef Schneider – Et Freudeblömche – Briefe von Hause“ herausgegeben, das dem bekannten Mundartdichter und „Chronisten“ Bad Honnefs ein weiteres Denkmal setzen sollte. Schneider hat in den Briefen Ereignisse und Erzählungen aus dem Ortsgeschehen aufgeschrieben und hinterließ damit zugleich Einblicke in das Leben des „alten Honnef“. Auf 160 Seiten finden sich etwa Geschichten vom Omelebus, vom Bischofshof, vom Druveläse oder über das Nachtijallewäldche.
Seine letzte Ruhestätte fand der Heimatdichter nach seinem Tod am 10. Dezember 1972 auf dem Neuen Friedhof seiner Heimatstadt.
Im Süden der Stadt Bad Honnef ist in Selhof die Franzjosef-Schneider-Straße nach ihm benannt.