Zum Inhalt springen

Kirche St. Remigius Königswinter

Aus Bonn.wiki
Blick zur Kirche Sankt Remigius in Königswinter
Blick von der Hauptstraße zur Kirche Sankt Remigius

Die katholische Kirche St. Remigius in Königswinter, im Süden der Altstadt an der Hauptstraße 410/ Ecke Drachenfelsstraße, gehört zum „Seelsorgebereich Königswinter-Tal“.

Bauwerk und Geschichte

Bereits in einer Besitzurkunde aus dem Jahre 1144 wird eine Kapelle in Königswinter erwähnt, die zum Stift Vilich gehörte. Von dem mittelalterlich-romanischen Vorgängerbau der heutigen Kirche wird ein Kapitell im Siebengebirgsmuseum Königswinter bewahrt. Die vermutlich im 13. Jahrhundert erbaute romanische Kirche wurde im Jahr 1779 abgerissen und die heutige Kirche in den Jahren 1779 und 1780 erbaut sowie im August 1780 benediziert. Als Architekt wirkte Johann Georg Leydel.

Mit Mitteln von Philipp Heinrich de Claer, der der Pfarrgemeinde ein stattliches Vermächtnis hinterlassen hatte, konnte seinerzeit das Kirchenschiff finanziert werden. Mit weiteren Spenden und Darlehen wurde der Turm errichtet. Das Wappen der Familie de Claer findet sich auf einer Erinnerungstafel neben dem Haupteingang.

Der verputzte Bruchsteinbau entstand als dreischiffige Hallenkirche mit Walmdach und einem spätbarocken Westturm mit geschweifter Haube. Besonders die Eingangsseite an der Hauptstraße zeigt eine Kirche, die im Übergang vom Spätbarock zum Klassizismus entstand.

Altarrelief, Ambo und Osterleuchter in der Pfarrkirche St. Remigius schuf der Künstler Ernemann Sander.

Filialkirche ist die Kirche Maria Königin des Friedens (Cleethorpeser Platz 1 in Königswinter).

Literatur

Sanierung

Die Kirche wurde ab 2022 saniert und erhielt eine neue Orgel, die sich auf einer Empore oberhalb des Kirchenportals befindet. Dazu entstand unter Verwendung des historischen Gehäuses bei der Bonner Orgelbauwerkstatt Klais ein Orgelneubau.