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Zülpich

Aus Bonn.wiki

Zülpich ist eine Stadt im Kreis Euskirchen mit etwa 22.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in der Zülpicher Börde.

Als Teil des Rheinischen Braunkohlereviers war die Stadt Zentrum des von 1953 bis 1967 betriebenen Tagebaus Zülpich.

Die einstige Stadt Tolbiacum (auch: Vicus Tolbiacum) existierte bereits zu Römerzeiten im 1. Jahrhundert vor Christus und beherbergt heute mit den Römerthermen das einzige deutsche Museum der Badekultur.

Die benachbarte katholische Pfarrkirche Sankt Peter stammt aus dem Jahr 1955, wobei die frühromanische Krypta und Teile der alten Ausstattung der mittelalterlichen Vorgängerkirche bewahrt werden konnten, die im Zweiten Weltkrieg zerbombt wurde.

Zur spätmittelalterlichen, planmäßig angelegten und mauerumwehrten kurkölnischen Stadt gehören das Kölntor, das Münstertor, das Weiertor und das Bachtor, die den historischen Kern des Ortes markieren. Und vom Turm der Landesburg aus dem 14. Jahrhundert bietet sich eine herrliche Aussicht bis zum Kölner Dom und zum Siebengebirge.

An der Kölnszraße 2 liegt das von der Manfred-Vetter-Stiftung getragene Hubert-Salentin-Museum, das sich dem Oeuvre des Genremalers Hubert Salentin widmet.

Die Landesgartenschau im Jahr 2014, die bislang kleinste ihrer Art in Nordrhein-Westfalen, stand unter dem Motto „Zülpicher Jahrtausendgärten – Von der Römerzeit bis ins 21. Jahrhundert“ und verband die Altstadt, römische Denkmäler und neue Grün- und Freizeitflächen miteinander. Herzstück war ein neues Seebad mit Strand am Zülpicher See, dem Restsee eines früheren Braunkohletagebaus.

Ortschaften und Stadtteile

Bessenich, Bürvenich, Dürscheven, Enzen, Eppenich, Füssenich, Geich, Hoven (mit Floren), Juntersdorf, Langendorf, Linzenich, Lövenich, Merzenich, Mülheim, Nemmenich, Niederelvenich, Oberelvenich, Rövenich, Schwerfen, Sinzenich, Ülpenich, Weiler in der Ebene, Wichterich.

siehe auch

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