Kölner Dom

Die Hohe Domkirche St. Peter und Maria, kurz Kölner Dom genannt, ist mit den beiden über 157 m hohen Türmen das Wahrzeichen der Stadt Köln, auch bekannt für seinen goldenen Dreikönigsschrein. Nach der Überlieferung liegen die Reliquien der Heiligen Drei Könige in dem prunkvollen Schrein, die Erzbischof Rainald von Dassel im Jahr 1164 als Kriegsbeute von Mailand nach Köln brachte.
Mit dem Bau des Domes wurde im Jahr 1248 begonnen. Es dauerte über 600 Jahre bis er 1880 vollendet wurde. Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. stellte Geld für die Domvollendung zur Verfügung, dessen Schlussweihe in 1880 folgte.
Der Dom ist ein beeindruckendes Beispiel der gotischen Architektur. Es entstand eine fünfschiffige Basilika mit vorspringendem Querhaus und einer hohen Turmfassade.
Zu den herausragenden Kirchenfenstern gehört eine ornamentale Komposition des Künstlers Gerhard Richter in der Südquerhausfassade. Es besteht aus 11.263 bunten Glasquadraten in 72 Farben und wurde am 25. August 2007 eingeweiht.
Bereits seit 1996 zählt der Kölner Dom zum UNESCO-Weltkulturerbe. Er wird heute von den etwa 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dombauhütte instand gehalten.