Burgruine Rosenau
Die Rosenau liegt auf etwa 323 m Höhe im Siebengebirge zwischen dem Nonnenstromberg und dem Oelberg. Hier besteht die Burgruine Rosenau heute insbesondere aus den Resten einer Ringmauer der mittelalterlichen Burg auf dem gleichnamigen Berg.

Hier sind noch Reste der ehemals bis zu 6 Meter hoch aufragenden Ringmauer mit Trachytblöcken erhalten. Mitten im Wald gelegen - mit Ausblick auf Oelberg, Petersberg und das Rheintal - lädt der Ort zum Verweilen ein.
Geschichte
Die mittelalterliche Burg Rosenau entstand unter den Burgherren von Rosenau vermutlich bereits vor 1200, sie wurde offenbar aber erst 1222 fertig gestellt. Die Burg war Bestandteil der kölnischen Herrschaftssicherung, wurde aber schon im Jahr 1250 von den Bewohnern des Klosters Heisterbach abgerissen.
Im November 1243 erfolgte nach dem Tod des damaligen Burgherrn der Verkauf an die Zisterzienserabtei Heisterbach einschließlich 48 Morgen Wald und Gütern am Burgberg und weiterer Ländereien und Kulturland (Äcker und Weinbau).
Wanderstrecken
Vom Wanderparkplatz „Im Mantel“ an der Straße von Kloster Heisterbach nach Königswinter-Thomasberg (L268/ Ecke Mantelweg) führt der Weg zunächst in Richtung Stenzelberg, von dort zum Einkehrhaus Waidmannsruh und weiter entlang der Wegweiser zur Burgruine.
Auch der Weg von der Margarethenhöhe zum Stenzelberg führt zu den Resten der kleinen Burgruine Rosenau, die etwas versteckt im Wald liegt, heute ein eher verträumter Platz, der zum Pause machen einlädt. Auf der einen Seite fällt der Blick auf den Oelberg, auf der anderen Seite auf Bonn. Nur zehn Minuten bergab führt der Weg zum Einkehrhaus Waidmannsruh.
siehe auch
Weblinks und Quellen
- „Burgruine Rosenau bei Heisterbacherrott”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-FJK-20100630-0041 (Abgerufen: 10. Mai 2024)
- www.naturpark7gebirge.de/burgruine-rosenau
- virtuellesbrueckenhofmuseum.de/Rosenau