Wahlfeld ist ein Ortsteil der Stadt Königswinter im Pleiser Hügelland. Er gehört zum Stadtteil Oberpleis und zur Gemarkung Wahlfeld.

Das Foto vom 16.3.2025 zeigt die Antoniuskapelle in Wahlfeld, die eine Fachwerkkapelle ist mit einem Dachreiter aus Holz, der auch ein kleiner Glockenturm ist. Die Flügeltür der Kapelle ist geöffnet und der Blick fällt auf einen floral verzierten Eintrittsschutz aus Metall, der den Besuchern den Blick in die kleine Kapelle ermöglicht. Im Hintergrund sind unbelaubte Bäume zu sehen, der Himmel ist wolkenreich und bewegt, rechts im Bild ist auch blauer Himmel zu sehen.
Antoniuskapelle in Wahlfeld

Am östlichen Ortsrand verläuft der Pleisbach.

Seit altersher führte durch die Lütz der Weg von Oberpleis über Wahlfeld nach Siegburg. Weg und Bach waren einst die Grenzen zwischen den Ländereien der Herren von Niederbach, dem Bonner Stift St. Cassius und der Propstei Oberpleis. Durch den Bach führte eine Furt und darüber der Lützelsteg.

Und die Weiher am Ort erinnern an die ehemaligen Tongruben in der Lütz, die im 19. Jahrhundert entstanden, wobei erst nach der Jahrhundertwende und dem Bau der Pleistalbahn („Rhein–Sieg Eisenbahn“) in größerem Umfang Ton abgebaut wurde, was etwa bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts dauerte.

Mit der Arche Lütz ist heute eine artenreiche Naturoase entstanden. Dr. Til Macke, Enkel von August Macke, gründete sie 1989 als privates Schutzgebiet, um den See Lütz und umliegende Lebensräume zu bewahren. Seit 2023 führt die NABU-Stiftung sein Engagement fort. Auf einer Fläche von 4,2 Hektar gibt es hier unweit des Oberpleiser Zentrums eine Oase mit seltenen Tier- und Pflanzenarten.

Wahlfeld liegt am Kapellenwanderweg im Siebengebirge. Die kleine Antoniuskapelle, ein Fachwerkbau mit kleinem Dachreiter, stammt aus dem Jahr 1885. Sie wurde 1982 von Uthweiler hierhin versetzt. Dazu wurde sie durch die Freiwillige Feuerwehr Uthweiler fachgerecht demontiert und im Jahre 1982 von der Dorfgemeinschaft Wahlfeld in Eigeninitiative am Lützer Weg wieder errichtet.

Ein weiteres Baudenkmal am Ort ist der Bönnschenhof, eine vierflügelige Fachwerk-Hofanlage aus dem 18. Jahrhundert.

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