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Margarethenhöhe

Aus Bonn.wiki
Sophienhof auf der Margarethenhöhe

Die Margarethenhöhe in Königswinter - Ittenbach ist eine Anhöhe auf etwa 320 Metern und zugleich der höchste Punkt der Landesstraße L 331, die vom Zentrum von Königswinter nach Ittenbach führt.

Den Namen Margarethenhöhe verdankt der Ort dem Margarethenkreuz aus 1641, einem Votivkreuz aus Drachenfelser Trachyt, das der Heiligen Margareta gewidmet ist, die auf der Reliefdarstellung als Drachenbezwingerin dargestellt wird.

Die Margarethenhöhe ist aber nicht nur ein historischer Ort, sondern besonders bei Wanderern und Naturliebhabern beliebt. Die Anhöhe mit großem Parkplatz ist Ausgangspunkt für Wanderungen und Erkundungen in diesem Bereich des Siebengebirges, etwa zur Löwenburg oder zum Großen Oelberg.

Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinien) ist die Margarethenhöhe erreichbar.

Forsthaus Lohrberg

Seit 2011/ 2012 befinden sich die Ausstellung über das Siebengebirge und die Geschäftsräume des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS) im 1907 errichteten Forsthaus Lohrberg auf der Margarethenhöhe.

Historische Ausflugslokale

Zu den historischen Ausflugslokalen auf der Margarethenhöhe gehören der Sophienhof, der Margarethenhof und das Margarethenkreuz. Sie stammen sämtlich aus der Hochzeit des Fremdenverkehrs im 19. Jahrhundert.

Der Sophienhof wurde 1888/89 als Gastwirtschaft und Hotel erbaut und nach umfassender Renovierung im Juli 2024 als Boutique-Hotel und Gastronomie (Villa First – Im Sophienhof) wiedereröffnet.

Auch für das denkmalgeschützte Anwesen Margarethenkreuz (unmittelbar an der an der L 331 gelegen) sind umfassende Umgestaltungen vorgesehen. Ehemals als Margarethenhof wurde das historische Gebäude in 1894 durch den Steinhauer Franz Bachem erbaut, der seinerzeit auch Besitzer des gegenüberliegenden Guts Margarethenhof war. Mit der Eröffnung des Margarethenhofs - damals eines von drei Gasthäusern auf der Margarethenhöhe - wurde der frühere Margarethenhof dann in Margarethenkreuz umbenannt. Er befand sich bis zum November 2022 über 178 Jahre hinweg im Eigentum der Familie Bachem.

Umbauten und Sanierungsarbeiten sind auch für den Margarethenhof vorgesehen. Der ehemalige Hotelkomplex entstand gegenüber dem Margarethenkreuz. Er war von 1984 bis 1999 der Sitz der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung. Im Jahr 1984 wurde der Margarethenhof zunächst zu einem Kongress- und Tagungszentrum umgestaltet, bevor er nach der Verlegung des Regierungssitzes nach Berlin im Jahr 1998 wieder verkauft wurde. Später diente er zeitweise dem Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS) als Naturparkhaus.

Im Virtuellen Heimatmuseum Ittenbach finden sich zahlreiche Fotos und Dokumente aus der Historie unter den Stichworten „Margarethenhof“ bzw. „Margarethenkreuz" und „Sophienhof“ (virtuelles-heimatmuseum.de).

siehe auch

Wandern

Eine schöne Rundwanderung durch das Siebengebirge führt von der Margarethenhöhe über den großen Ölberg, vorbei an der Rosenau und dem Milchhäuschen, über den Schallenberg und den Geisberg, vorbei an der Jungfernhardt, über den Erpelntalskopf zur Löwenburg und wieder zur Margarethenhöhe.