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Bonner Bäderkonzept

Aus Bonn.wiki
Eingang zum Hardtbergbad in Bonn
Am Ennertbad in Beuel

Mit dem in 2026 überarbeiteten Bonner Bäderkonzept setzt die Stadtverwaltung Bonn vornehmlich auf Kombibäder in allen Stadtbezirken mit Ausnahme von Bad Godesberg. Hier soll es beim Abriss und beim Neubau des Kurfürstenbades bleiben. Das mehr als 53 Millionen Euro teure Hallenbad mit 25-Meter-Becken und Sauna soll bis 2030 fertig sein und dann ganzjährig öffnen. Die beiden Freibäder im Stadtbezirk, das Freibad Friesdorf und das Panoramabad Rüngsdorf, will die Stadt auf Dritte übertragen.

Für den Stadtbezirk Bonn empfiehlt die Stadtverwaltung den Neubau eines Kombibads auf dem Areal des Römerbades. Das Frankenbad würde zunächst nach notwendigen Sanierungen aufrechterhalten und nach Fertigstellung des Kombibads geschlossen. Und das Melbbad in Poppelsdorf soll erst gar nicht wieder öffnen sondern zu einem ganzjährig nutzbaren Sport- und Bewegungspark umgestaltet werden.

Dagegen soll die Schwimmhalle am Sportpark Nord saniert werden, wenn auch ohne die ursprünglich geplante Erweiterung der Wasserfläche. Während der Sanierungs- und Neubaumaßnahmen wird auf der Werferwiese ein Interimsschwimmbad errichtet.

Für den Stadtbezirk Beuel sieht die Planung vor, dass das Ennertbad für etwa 48 Millionen Euro zu einem Kombibad umgebaut und das Beueler Hallenbad (Beueler Bütt) anschließend geschlossen wird.

Mit dem Hardtbergbad verfügt der Stadtbezirk Hardtberg bereits über ein Kombibad, das derzeit umgebaut wird, bei prognostizierten Gesamtkosten von etwa 57 Millionen Euro. Anfang 2028 soll der Badebetrieb dort wieder starten. Und die bereits sanierten Schulschwimmbäder im Konrad-Adenauer-Gymnasium, in der Derletalschule und in der Königin-Juliana-Schule sollen erhalten bleiben, da sie einen tragfähigen Betrieb ermöglichen.

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