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Kurfürstenbad

Aus Bonn.wiki

Die Idee, das am 29. August 1964 in Bad Godesberg eröffnete Kurfürstenbad durch einen zeitgemäßen Neubau zu ersetzen, wird schon seit einigen Jahren verfolgt.

Bereits im Jahr 2016 wurde das einzige Hallenbad im Stadtbezirk wegen gravierender technischer Mängel geschlossen. Als Alternative steht in der kälteren Jahreszeit bislang nur die Traglufthalle im Friesdorfer Freibad zur Verfügung.

Der Rat der Stadt Bonn hat 2020 den Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft beschlossen. Danach soll auf dem Grundstück des ehemaligen Kurfürstenbades nach dessen Abriss ein Neubau entstehen. Neben Sport-, Lehr- und Kinderbecken soll das neue Bad auch über ein vollständig barrierefreies Multifunktions-/ Therapiebecken und eine Sauna verfügen.

Ende Januar 2026 wurde das europaweite Vergabeverfahren zur Auswahl eines Totalunternehmers für den Restabriss und den anschließenden Neubau des Kurfürstenbades abgeschlossen. Mit der Auftragsvergabe kann das Projekt weiter umgesetzt werden. Der Totalunternehmer übernimmt für die Stadt sowohl die vollständigen verbleibenden Rückbauarbeiten als auch sämtliche Leistungen für den Neubau des Hallenbades an der Kurfürstenallee.

Die Planungs- und Bauzeit für das neue Kurfürstenbad wird nach aktuellem Stand rund vier Jahre dauern, wobei der restliche Rückbau und die Erstellung der Baugrube bis Ende 2026 dauern sollen.

Adresse

  • Kurfürstenallee 7a, 53177 Bonn

Mosaik

Eine künstlerische Besonderheit im ehemaligen Kurfürstenbad war ein 12,50 m x 2,08 m großes Mosaik des Künstlers Paul Magar an einer Stirnseite. Das Kunstwerk „Heiterer Tag am Wasser“ soll nach dem Abbau des Bades rekonstruiert werden.