Hardtberg

Aus Bonn.wiki
Stadtbezirk Hardtberg
Bild:...
Foto: ...
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Einwohner: rund 34.000
Postleitzahlen: 53123, 53125, 53127
Telefonvorwahl: 0228
Kfz-Kennzeichen: BN
Adresse der Bezirksverwaltung: Villemombler Straße 1
53123 Bonn

Benannt ist Hardtberg nach dem gleichnamigen Berg, der im Westen des Stadtbezirks liegt und 156 m hoch ist. Der Stadtbezirke der Bundesstadt Bonn mit rund 34.000 Einwohnern wurde 1969 im Zuge der kommunalen Neugliederung aus den Ortsteilen Duisdorf, Hardthöhe und Lengsdorf, die bis dahin zum Amt Duisdorf gehörten, gebildet. Den Ortsteil Hardthöhe nimmt fast das gesamte Gelände des Bundesministerium der Verteidigung ein, das dort seinen Hauptsitz hat. Die Neubausiedlung Brüser Berg kam 1974 als vierter Ortsteil hinzu.

Bezirksbürgermeisterin ist Petra Thorand (CDU).

Kontakt:


Die Ortsteile

Der Stadtbezirk Hardtberg besteht aus den Ortsteilen Brüser Berg, Duisdorf (mit Medinghoven), Hardthöhe und Lengsdorf.

Geschichte

Mit dem 1. August 1969 trat das "Gesetz zur kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn" vom 10. Juni 1969 in Kraft und es endete die damals genau 35 Jahre alte Geschichte des Amtes Duisdorf, das durch den Zusammenschluss der Ämter Duisdorf und Oedekoven entstanden war und insgesamt elf Einzelgemeinden zählte, darunter Buschdorf, Duisdorf, Ippendorf, Lengsdorf, Lessenich mit Meßdorf sowie Röttgen mit Ückesdorf.

Vorgeschichtliche und römische Funde belegen die frühe Besiedlung dieses Gebiets westlich und nordwestlich der über 2.000 Jahre alten Stadt Bonn. Seit dem frühen Mittelalter wurden mit der Gründung von Pfarreien erste Organisationseinheiten gebildet. Über Jahrhunderte hinweg gehörte der Bereich des späteren Amtes Duisdorf dann zum weltlichen Bereich des Erzbistums Köln, bevor zu Napoleonischer Zeit für zwei Jahrzehnte die "Mairien" (Bürgermeistereien) Poppelsdorf und Oedekoven entstanden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte bis etwa zur Jahrhundetmitte auch der Weinanbau in diesem überwiegend landwirtschaftlich geprägten Gebiet eine durchaus nennenswerte Bedeutung. Die 1880 eröffnete Bahnlinie von Bonn nach Euskirchen förderte dann entscheidend die Ansiedlung erster Industriebetreibe, vornehmlich in Duisdorf und Witterschlick. 1915 fiel das gesamte Rheinland dann an Preußen, das die lokalen Verwaltungseinheiten bestehen ließ.

Literatur

  • ...

siehe auch

Weblinks und Quellen