Mit dem in 2026 überarbeiteten Bonner Bäderkonzept setzt die Stadtverwaltung Bonn vornehmlich auf Kombibäder in allen Stadtbezirken mit Ausnahme von Bad Godesberg. Hier soll es beim Abriss und beim Neubau des Kurfürstenbades bleiben. Das mehr als 53 Millionen Euro teure Hallenbad mit 25-Meter-Becken und Sauna soll bis 2030 fertig sein und dann ganzjährig öffnen. Die beiden Freibäder im Stadtbezirk, das Freibad Friesdorf und das Panoramabad Rüngsdorf, will die Stadt auf Dritte übertragen.

Eingang zum Hardtbergbad in Bonn
Am Ennertbad in Beuel

Für den Stadtbezirk Bonn empfiehlt die Stadtverwaltung den Neubau eines Kombibads auf dem Areal des Römerbades. Das Frankenbad würde zunächst nach notwendigen Sanierungen aufrechterhalten und letztlich niedergelegt. Und das Melbbad in Poppelsdorf soll nicht wieder öffnen.

Für den Stadtbezirk Beuel sieht die Planung vor, dass das Ennertbad für etwa 48 Millionen Euro zu einem Kombibad umgebaut und das Beueler Hallenbad (Beueler Bütt) anschließend geschlossen wird.

Mit dem Hardtbergbad verfügt der Stadtbezirk Hardtberg bereits über ein Kombibad, das derzeit umgebaut wird, bei prognostizierten Gesamtkosten von etwa 57 Millionen Euro. Anfang 2028 soll der Badebetrieb dort wieder starten.

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