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Synagoge Bad Honnef

Aus Bonn.wiki

Auch in Bad Honnef finden sich Zeugnisse jüdischen Lebens, die etwa im Jahr 1594 in Rhöndorf nachweisbar sind. Und spätestens 1666 bestand in Selhof ein jüdischer Friedhof.

Im Jahr 1846 lebten in Honnef 26 Juden. Am 13. September 1902 wurde die neue Synagoge auf der Linzerstraße feierlich eingeweiht. Die jüdische Gemeinde hatte die alte evangelische Kapelle gekauft und zur Synagoge umgebaut. Während des Pogroms im November 1938 wurde die Synagoge durch Brandstiftung bis auf die Grundmauern niedergebrannt. An der Kirchstraße (an der Stützmauer zur Linzerstraße) befindet sich heute eine Bronzetafel zum Gedenken an die zerstörte Synagoge.

Von den in der Nazi-Zeit deportierten Juden starben mindestens 17. Es überlebte Adolf Aron, der in Theresienstadt von den alliierten Truppen befreit wurde und nach Honnef zurückkehrte.

Der „Verein jüdische Vergangenheit und Gegenwart in Bad Honnef“ engagiert sich seit 2023 in der Stadt.

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