Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist eine Organisation für Entwicklungs-Zusammenarbeit im Auftrag verschiedener Ministerien der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist am 1. Januar 2011 aus der Verschmelzung der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Internationalen Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt) und dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) hervorgegangen.
Die GIZ unterhält in Bonn den zweiten Sitz des Unternehmens in Deutschland, weltweit ist sie in knapp 120 Ländern vertreten.
- Adresse: Friedrich-Ebert-Allee 32 + 36, 53113 Bonn
Ein weiterer Bonner Standort ist der „Campus Kottenforst“ in Röttgen. Hier hatte die GIZ ein bebautes Grundstück Ende 2013 von der Andreas-Hermes-Akademie (AHA) erworben.
Nachdem 2015 mit der Sanierung und einem Erweiterungsbau begonnen worden war, erfolgte im Dezember 2017 und im März 2018 der Umzug der GIZ-Akademie und die offizielle Einweihung des neuen Campus Kottenforst. Gut 32 Millionen Euro hatte die bundesdeutsche Entwicklungshilfe-Organisation damals auf dem Gelände der früheren Akademie investiert. Das alte Hauptgebäude wurde umfassend saniert und das einst dunkle Auditorium mit Holzbalken in einen hellen funktionalen Mehrzwecksaal verwandelt. Daneben entstand das Seminar-Gebäude aus Holz und Glas nach Plänen der Darmstädter Architekten Waechter + Waechter mit 44 Schulungsräumen an der Wehrhecke.
Im Juli 2026 wurde bekannt, das die GIZ ihr Unternehmen verschlankt und im Zuge dessen Ende 2027 den Standort Bonn-Kottenforst schließen wird. Das Gelände soll anschließend vermietet oder verkauft werden.
- vgl. dazu: ga.de vom 30. Juli 2026