Kirche Zu den heiligen Erzengeln Pech

Die Kirche Zu den Heiligen Erzengeln im Wachtberger Ortsteil Pech gehört zur Pfarrei St. Marien in Wachtberg. Die Kirche in Pech erhielt in Anlehnung an die Patrone der alten Kapelle (Erzengel Michael) und des neuen Kindergartens (Erzengel Raphael) den Namen „Zu den Heiligen Erzengeln“.
Mit dem Bau der Kirche wurde am 29. September 1970 auf dem Baugelände „Am Langenacker“ mit dem ersten Spatenstich begonnen, die Grundsteinlegung fand am 19. Dezember 1970 statt.
In den Jahren bis 1973 wurde die Kirche erbaut, im Jahr darauf folgte die Inneneinrichtung. Altar, Sakramentenhaus und Ambo stammen von dem Bildhauer Karl M. Winter und wurden aus hellem Sandstein und hellgrünem Marmor gefertigt. Die Walcker-Orgel der Kirche kam erst 1990 hinzu.
Die Kirchengemeinde St. Marien Wachtberg hat 2025 entschieden, das Gebäude aus den 1970-er Jahren aufzugeben, und beim Erzbistum Köln die Außerdienststellung beantragt.
Kapelle St. Michael
Deutlich älter ist die St.-Michaels-Kapelle im alten Dorfkern von Pech, die nach den Plänen des Bonner Baumeisters Paul Richard Thomann und des Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner im neoromanischen Stil erbaut und am 29. September 1860 geweiht wurde. Bereits im 17. Jahrhundert stand an dieser Stelle ein Heiligenhäuschen, dem 1715 ein erster Kapellenbau aus Fachwerk folgte.
Neue Pfarrei für Meckenheim und Wachtberg
Nach der Fusion der Pfarrei St. Marien im Januar 2026 mit den fünf Pfarreien in Meckenheim kommen zu den etwa 8.000 Kirchenmitglieder aus Wachtberg gut 9000 aus Meckenheim hinzu. Die neue Großpfarrei trägt den Namen St. Marien und St. Johannes der Täufer.
Vorausgegangen war in Wachtberg im Jahr 2010, das die ehemals sechs Pfarreien bereits zu einer Gemeinde zusammengefasst wurden. In Meckenheim und Wachtberg gibt es derzeit zusammen 24 katholische Kirchen und Kapellen.
- Quelle: ga.de vom 9. Dezember 2025