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Kirche St. Gallus Küdinghoven

Aus Bonn.wiki
Kirche Sankt Gallus in Küdinghoven

Die Kirche St. Gallus im Beueler Ortsteil Küdinghoven entstand in den Jahren 1843 - 45 als klassizistischer Saalbau.

Im Jahr 1897 wurde das Obergeschoss des Kirchturms erneuert und eine neoromanische Glockenstube aus Tuffstein aufgesetzt.

Das Untergeschoss des aus Basaltbruchsteinen gemauerten ehemaligen Chorturms wird dem 12. Jahrhundert zugerechnet.

Die Kirchenfester stammen überwiegend von dem Künstler Heinrich Dieckmann aus dem Beginn der 1950-er Jahre, darunter auch ein Bildnis des Heiligen Gallus, dem Namenspatron der Kirche, der mit dem Bären aus der Gallus-Legende dargestellt wird.

Bergfriedhof

Neben der Kirche entstand der Friedhof als Anlage mit Terrassen am Ennerthang. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Gartenbereich angelegt, in dem Grabkreuze aus dem 17. und 18. Jahrhundert aufgestellt sind.

Geschichte

Blick zur Kirche in Küdinghoven

Ein erster Nachweis für einen Kirchbau in Küdinghoven ist ein Brief von König Konrad III. aus dem Jahre 1144, in dem eine "Capella Cudengouen" genannt wird.

Bei der heutigen Kirche aus der Mitte des 19. Jahrhunderts sind die beiden unteren Geschosse eines romanischen Kirchturms vorhanden, an dessen Westseite sich einst das mittelalterliche Kirchenschiff befand.

Der Neubau der Kirche erfolgte ab dem Jahr 1843 erfolgte. Am 13. Juni konnte der Grundstein gelegt werden und das neue Kirchengebäude wurde östlich des Chorturms errichtet. Im Jahr 1845 folgte die Weihe der Kirche.

Literatur

  • Magdalena Schmoll, Die Pfarrkirche St. Gallus in Bonn-Küdinghoven, (Rheinische Kunststätten Heft 287), Neuss 1983