Zum Inhalt springen

Graurheindorfer Straße

Aus Bonn.wiki
Ehemaliges Straßenbahndepot an der Graurheindorfer Straße
Genossenschaftswohnungen in der Graurheindorfer Straße in Bonn
Ehemalige Gebäude des Bundesfinanzministerium an der Graurheindorfer Str. 108

Die Graurheindorfer Straße in Bonn verläuft zwischen Rosental und Herseler Straße bzw. A 565.

Benannt ist sie nach dem Bonner Stadtteil Graurheindorf.

In der Graurheindorfer Straße und in der Paulstraße errichtete ab 1899 die im Jahr 1898 neu gegründete Arbeiterwohnungs-Genossenschaft zwei noch heute erhaltene Ensembles mit Mietwohnungen und damit erste Beispiele für planmäßigen Arbeiterwohnungsbau in Bonn.

In der 1907 erbauten Husarenkaserne befanden sich in Bonn die ersten Büros des Bundes-Finanzministeriums. Die nicht mehr bestehende Kaserne befand sich im heutigen Stadtteil Castell, östlich der Graurheindorfer Straße. Schon bald entstanden hier zwischen 1951 und 1954 auf dem Gelände zehn Neubauten. Die Husarenstraße in Bonn-Castell erinnert an den ehemaligen Standort der Husaren-Kaserne.

Die Düppel-Kaserne, eine ehemaligen Artillerie- und Infanteriekaserne an der Graurheindorfer Straße wurde nach 1918 von der preußischen Landespolizei genutzt, für die 1927 ein Neubau entstand. Zu Zeiten der Bonner Republik war die ehemalige Polizeischule von 1949 bis 1999 erster Dienstsitz des Bundesministeriums des Innern. Im Jahr 1969 wurde das Ministerium um ein zwölfgeschossiges Gebäude erweitert. Seit 1999 hat das Innenministerium hier seinen (zweiten) Bonner Dienstsitz (Graurheindorfer Straße 198).

Quellen und Stadtplan:

siehe auch