Geert Müller-Gerbes

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Der Bonner Journalist und Talkshow-Pionier Geert Müller-Gerbes (GMG) (* 18. September 1937 in Jena; † 22. November 2020 in Niederholtorf) moderierte ab 1985 die Talkrunde Bonnfetti, die aus dem Contra-Kreis-Theater gesendet wurde. Von 1988 bis 1992 war er Gastgeber von Die Woche – Menschen im Gespräch. Von 1992 bis 1999 moderierte er die RTL-Verbrauchersendung Wie bitte?![1]


Vita

Geert Müller-Gerbes wurde in Jena geboren; im Harz wuchs er auf. Er studierte Jura, Geschichte und Soziologie. Von 1969 bis 1974 war er Pressereferent von Bundespräsident Gustav Heinemann, seine Bewerbung dafür schrieb er mit einem Freund „bei ein paar Aquavit“, wie er einmal sagte. Ab 1976 arbeitete Müller-Gerbes für Radio Luxemburg als Deutschlandkorrespondent in Bonn. Von 1984 an war er Chefkorrespondent für den RTL-Hörfunk und später für den neuen Privatfernsehsender RTL plus. 2000 zog sich Müller-Gerbes aus dem Berufsleben zurück und engagierte sich ehrenamtlich, war Schirmherr der Bonner Tafel, unterstützte den evangelischen Kirchenpavillon und den Beueler Hospizverein. Besondere Freude hatte er an seiner Modelleisenbahn. Müller-Gerbes war seit 1962 mit einer Patentanwältin verheiratet und hatte vier Söhne.

Weblink

wikipedia.org: Geert Müller-Gerbes

  1. Quelle: Trauer um Geert Müller-Gerbes – Bonner Journalist galt als Talkshow-Pionier, in: General-Anzeiger (Ausgabe Rhein-Ahr) vom 24. November 2020