Die Kaiserpassage in Bonn ist eine Ende der 1970-er Jahre errichtete und mit Glas überdachte Verbindung zwischen Kaiserplatz und Wesselstraße sowie dem Martinsplatz, die später noch durch einen neuen Passagenarm zur Straße Am Neutor hin erweitert wurde. Sie verfügt über mehr als 10.000 Quadratmeter Laden- und Bürofläche und befand sich bis Ende 2025 im Besitz der Zurich-Versicherungsgruppe, seither der Deutschen Immobilien Opportunitäten AG (dio-ag.de).

An der Kaiserpassage in Bonn
Kaiserpassage in Bonn. - Foto: Hans-Dieter Weber.
Kaiserpassage - Innenansicht. - Foto: Hans-Dieter Weber.

In dem mehrgeschossigen Komplex waren einst zahlreiche Geschäfte, Boutiquen und gastronomische Betriebe untergebracht. Heute (Beginn 2026) stehen eine Vielzahl von Geschäften in der Kaiserpassage leer. Die neue Eigentümerin will nach eigenem Bekunden durch eine neue Vermietungsstrategie den Leerstand reduzieren und den Mietermix optimieren.

Geschichte

Im Auftrag des Bonner Investor Bernd Domscheit entstand die Kaiserpassage im Jahr 1978. Im Jahr 2000 wurde sie nach den Plänen des Architekten Karl-Heinz Schommer erweitert. Dort wo die „alte“ Passage und die Erweiterung aus dem Jahr 2000 sich treffen, sind hinter Glas Überreste einer Bastionsmauer aus dem 17. Jahrhundert zu sehen. Damals waren Teile der alten Stadtmauer freigelegt worden, die man im Innern der Passage nach wie vor bewundern kann.

Adresse

  • Martinsplatz/Wesselstraße/Kaiserplatz/Am Neutor

siehe auch

 
Teilstück der historischen Stadtmauer in der Kaiserpassage. - Foto: Hans-Dieter Weber.