Kaiser Wilhelm II. war mit Bonn und besonders der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn verbunden. Im Oktober 1877 zog er als achtzehnjähriger Prinz nach Bonn, um dort für zwei Jahre u.a. Rechts- und Literatur-Wissenschaften zu studieren.

Später kehrte der Monarch zwischen 1891 und 1913 für sogenannte Kaisertage am Rhein in die Stadt zurück.

In 1900 erwarb das Kaiserhaus für die in Bonn studierenden Prinzen die sog. Kronprinzenvilla. Sie diente auch als Residenz für den Kronprinzen Wilhelm während seines Studiums in Bonn. Obwohl bereits im Jahr 1910 wieder verkauft, blieb der Name „Kronprinzenvilla“ in Bonn erhalten. Die bedeutende Villa am Rheinufer (ehemals Wörthstraße/ heute Tempelstraße) wurde 1871 errichtet und 1952/53 niedergelegt. Heute befindet sich dort das Gelände des Auswärtigen Amtes, seit 1999 dessen zweiter Dienstsitz.

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