Tapetenfabrik Beuel

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Tapetenfabrik in Beuel
Gebäude der Tapetenfabrik in Beuel
Sportfabrik in Bonn-Beuel

Beuel gehörte im 19. Jahrhundert zu den bedeutendsten Industriestandorten im Rheinland. Heute erinnern in Beuel-Ost noch einige historische Fabrikgebäude an diese Zeit, z. B. an die ehemalige Rheinische Tapetenfabrik in Beuel.

Die ehemalige Rheinische Tapetenfabrik ist heute ein Kultur- und Gewerbepark mitten in Beuel, in dem Kunstschaffende und Künstlergruppen eine Heimat gefunden haben, nachdem die Fabrik in den 1980-er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Konkurs gegangen war.

  • Adresse: Auguststrasse / Siebenmorgenweg, 53229 Bonn

Geschichte

Der Gründer der Tapetenfabrik in der Auguststraße war August Schleu im Jahr 1893. Er entschied sich für den Standort Beuel, der ihm aufgrund seiner vorhandenen Infrastruktur mit Bahnanschluss und des großen ausbaufähigen Fabrikgeländes geeignet erschien.

Später gab es gleich zwei Tapeten-Fabriken in Beuel, neben der Rheinischen Tapetenfabrik von Schleu und Hoffmann in der Auguststraße (entstanden aus der „Rheinischen Tapetenfabrik Tilger & Co.“ und der Mannheimer Tapetenfabrik Engelhard) noch die Tapetenfabrik C. Willcke. Letztere war als „Spezialtapeten-Fabrik Beuel“ gegründet worden und hatte später ihren Sitz in der Gartenstraße.

Quellen:

Kultur

Der Stadtbezirk Beuel wird heute für sein vielfältiges kulturelles Angebot geschätzt. Dazu gehören die Angebote in der alten Tapetenfabrik Beuel an der Marquardt- und Auguststraße mit Ballettschule, „Popfarm“, Tanzstudios und zahlreichen Ateliers für Künstler und Kunsthandwerker. Weiterhin ist die 1989 gegründete "Sportfabrik" in Beuel ansässig.

Weblinks