Stadtarchiv Bornheim

Nachdem die technischen Abteilungen der Bornheimer Stadtverwaltung in das neue Technische Rathaus nach Kardorf umgezogen sind, wurden Kapazitäten an der Rathausstraße in Roisdorf frei. Hier befinden sich seit August 2025 in der fünften Etage des Rathauses auch die neuen Räume des Stadtarchivs mit ungestörten Arbeitsplätzen für Besucher und einer Vitrine mit Ausstellungsstücken, während der Magazinbestand im klimatisierten Keller blieb.
In einer Handbibliothek sind die wichtigsten Bücher und Chroniken zur Stadtgeschichte und zu den einzelnen Dörfern einsortiert.
- vgl. dazu: Rhein-Sieg-Rundschau vom 8. August 2025
In Online-Ausstellungen präsentiert das Stadtarchiv zudem ausgewählte Themen der Stadtgeschichte.
- vgl. dazu: Virtuelle Ausstellungen
Geschichte
Das Bornheimer Stadtarchiv gibt es seit 1989. Bereits 1982 hatte die Stadt allerdings mit dem Heimatforscher Norbert Zerlett (1911-1993) die Übernahme dessen umfangreicher Sammlung vereinbart. Das erfolgte im Jahr 1989 mit der Einrichtung der Archivräume im Rathaus. 1990 kam eine reichhaltige Sammlung von Fotos, Zeitungsartikeln sowie Ausgaben des Vorgebirgsblatts "Kiebitz" von Lokalreporter Sepp Trümpener hinzu.
Das älteste Stück im Archivbestand ist das sogenannte Bornheimer Weistum von 1575, schriftlich fixiertes Gewohnheitsrecht, etwa mit den Grenzen, Lehen, Diensthöfen und Gütern in Bornheim, Botzdorf, Brenig und Dersdorf.
Zum vielfältigen Archivbestand zählen sämtliche Protokolle von Rats- und Ausschusssitzungen, aber auch Festschriften, Pfarrbriefe oder ein umfangreicher Fotobestand und nicht zuletzt auch andere Stücke, wie Karnevalsorden oder eine Schallplatte aus dem Jahr 1981, die zur Stadtwerdung Bornheims herausgegeben wurde.
- vgl. dazu: ga.de vom 21. Dezember 2025