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Mylendonker Hof in Limperich

Aus Bonn.wiki

Reste einer Burg auf dem Finkenberg in Limperich sind bis heute erhalten geblieben. Die erste bekannte Erwähnung in einer Urkunde stammt aus dem Jahr 1285. Zu dieser Burg gehörte der Mylendonker Hof am Fuße des Berges, der im Zweiten Weltkrieg zerstört und im Jahr 1960 abgetragen wurde.

Aus dem Jahr 1297 ist der Erb­pacht­ver­trag über­lie­fert, mit dem das Gut an die Burg­gra­fen von Dra­chen­fels über­tra­gen wor­den war.

Bekannt ist weiterhin, dass der Hof 1688 an Franz von Nesselroden verkauft wurde und eine Umwandlung in einen barocken Herrenhof erfolgte.

Vom letzten Kölner Kurfürst Max Franz, der seine Residenzstadt Bonn vor den französischen Revolutionstruppen verlassen musste, ist überliefert, dass er auf dem Mylendoncker Hof in Limperich in der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober 1794 Zuflucht fand.

Seit 1812 ge­hör­te das Gut dem Köl­ner Kauf­mann Hein­rich Jo­seph Fo­veaux.

Quelle