Hermann von Wied
Hermann von Wied (1477-1552) war ab dem Jahr 1515 Erzbischof von Köln. Durch Bestätigung von Kaiser Maximilian I. von Habsburg wurde er auch Kurfürst und nahm im Juni 1519 an der Reichsversammlung in Frankfurt teil, auf der Karl V. zum neuen römisch-deutschen König gewählt wurde. Am 23. Oktober 1520 folgte dessen Krönung in Aachen durch die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier.
Während Hermann von Wied der Reformation in jungen Jahren kritisch und ablehnend gegenüber stand, versuchte er später vergeblich, im damaligen Erzbistum Köln die Reformation in eingeschränkter Form einzuführen. Im Jahr 1546 wurde er von seinen geistlichen und weltlichen Ämtern entbunden.
Hermann von Wied starb auf Burg Wied am 15. August 1552 und wurde am 17. August 1552 in der Kirche von Niederbieber beigesetzt, heute ein Stadtteil von Neuwied.
siehe auch
Weblinks und Quellen
- Laux, Stephan, Hermann von Wied, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/hermann-von-wied-/DE-2086/lido/57c82ceee7cf40.46246942 (abgerufen am 22.03.2026)
- Wikipedia-Eintrag