Forschungszentrum „caesar“

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„Der Stiftungsrat beschließt, das dreiteilige Konzept der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) …(nämlich) die Fokussierung der wissenschaftlichen Arbeit von caesar auf Neurowissenschaften und Verknüpfung von neurowissenschaftlicher und ingenieurwissenschaftlicher Forschung, insbesondere in den Bereichen Neuroregeneration, Neurosensorik und Neuroprothetik, (die) Anbindung von caesar an die MPG unter Beibehaltung seiner Aufgabenstellung und Rechtsform als rechtlich selbstständige Stiftung, (die) Verstärkung der Vernetzung mit dem universitären und außeruniversitären Umfeld der Region und mit der Wirtschaft (sowie die) Stärkung der Anwendungsorientierung durch Aufbau eines Inkubators und Entfaltung unternehmerischer Potentiale (umzusetzen)“. Soweit alles klar? Seit Sommer 2007 steht fest: Das Forschungszentrum caesar wird sich künftig auf die Neurowissenschaften, vor allem in den Bereichen Neurodegeneration/Neuroregeneration, Neurosensorik und Neuroprothetik konzentrieren. Nein, caesar, die mit etwa 350 Millionen Euro teuerste Maßnahme der Ausgleichsvereinbarung für den Verlust der Hauptstadtfunktion, hatte es vom Start weg nicht leicht – weder was die Konzeption noch den definitiven Standort betraf. caesar sollte und soll dazu beitragen, die Stadt am Rhein „zum wegweisenden Zentrum von Wissenschaft und Technologie“ zu machen. Caesar sollte und soll unerprobte Wege gehen, „unverzichtbar für die künftige Entwicklung von Wissenschaft und Technologie in einem modernen Europa”, wie es in einem frühen Konzept heißt. Als – nach langer Suche – für das caesar-Gebäude mit seinen Labors mit ausgefeilten Apparaturen endlich der Standort Plittersdorf (2003) mit rund 160 Mitarbeitern bezogen wurde,  trat die große Konzeptionskrise auf. Übrigens: caesar ist die gelungene Abkürzung aus “center of advanced european studies and research”.

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