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Evangelische Auferstehungskirche Siegburg

Aus Bonn.wiki
Auferstehungskirche in Siegburg

Die evangelische Auferstehungskirche (Annostr. 14) ist die Hauptkirche der Evangelischen Kirchengemeinde in Siegburg. Sie wurde nach Zerstörung der alten Stadtkirche von 1879 am Ende des Zweiten Weltkriegs in den Jahren 1955 bis 1957 an gleicher Stelle und auf den Grundmauern der Vorgängerkirche errichtet.

Im Innenraum der Kirche dominieren das goldfarbene Kreuz über dem Altar, das runde Glasfenster auf der linken Seite über dem Taufstein (mit dem Symbol der weißen Taube) und das große Auferstehungsfenster auf der rechten Seite. Auch die übrigen Fenster der Kirche stammen von dem Künstler Hans Heinrich Adam aus dem Jahr 1957.

Bei der Umgestaltung des Kirchengebäudes in 2012 wurde das alte Entree abgerissen und ein neues Foyer nach den Plänen des Bonner Architekten Paul Martini gebaut, das viel Licht auf den neu gestalteten Innenraum wirft, mit dem Brunnen aus der Werkstatt des Siegburger Steinbildhauers Markus Weisheit im Mittelpunkt. Entstanden ist ein halbrunder, aus anthrazitfarbenem Anröchter Stein gefertigter Blickfang, der den biblischen Jakobsbrunnen symbolisiert.

Geschichte

Die evangelische Kirchengemeinde in Siegburg existiert seit 1829. Siegburgs erste evangelische Kirche fiel im Zweiten Weltkrieg am 28. Dezember 1944 einem Bombenangriff zum Opfer. Nichts blieb von dem prächtigen Backsteinbau im neugotischen Stil übrig. Nur das heute unter Denkmalschutz stehende Gemeindehaus und die Rotbuche blieben verschont.