Burg Blankenheim
Burg Blankenheim, oberhalb der Gemeinde Blankenheim in der Nordeifel gelegen, wurde von den Herren zu Blankenheim begründet und im Jahre 1273 erstmals urkundlich erwähnt.
Von der Burg ist lediglich das Kanzleigebäude weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten geblieben. Nach Enteignung und Verkauf während der französischen Besatzung unter Napoleon wurde die Burg als Steinbruch genutzt und die Anlagen verfielen.
In 1926-28 wurden die Reste der Burg zur Jugendherberge umgebaut. Nach Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg erfolgte ab 1950 eine erneute bauliche Erneuerung.
Die katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Blankenheim bildet zusammen mit dem Pfarrhaus aus dem 17. Jahrhundert und der darüber aufragenden Burg eine beeindruckende Ortsansicht.
siehe auch
Wandern
In sieben Etappen verbindet der AhrSteig die Quelle der Ahr in Blankenheim mit der Ahr-Mündung in den Rhein bei Sinzig. Er zieht sich als Fernwanderweg durch die gesamte Ahr-Region.
Weblinks und Quellen
KuLaDig:
- „Blankenheim (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Köln 297)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-252211 (Abgerufen: 21. August 2026)
- „Burg Blankenheim und Stadtbefestigung”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-56135-20121029-8 (Abgerufen: 21. August 2026)
- Annette Schwabe (2017), „Burgflecken Blankenheim“. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-274577 (Abgerufen: 21. August 2026)