Amerikanische Siedlung

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Die Siedlung, im Volksmund auch bald „Klein Amerika“ genannt, wurde in den Jahren 1952/1953 in Plittersdorf ausschließlich zu dem Zweck errichtet, geeigneten Wohnraum für die Mitarbeiter der US-Botschaft zu schaffen. So entstand eine großzügige, fast schon parkähnliche Wohnanlage mit allem, was die Amerikaner so zum Leben brauchten: komfortable Häuser, Schulen, Kindergarten, (Sport-) Club, Supermarkt und sogar einer Kirche, die immer noch so aussieht, als sei sie vom Mississippi an den Rhein verpflanzt worden. Da die USA ihre Botschaft (von einigen Abteilungen abgesehen) längst nach Berlin (in einen Neubau neben dem Brandenburger Tor) verlegt haben, konnte die städtische VEBOWAG die komplette Siedlung Ende der 90er Jahre erwerben, etwa 400 Wohnungen an neue Mieter vermitteln und weitere Parzellen mit Neubauten bestücken.