Die Wohnanlage "Am Römerlager" liegt im Bonner Stadtteil Bonn-Castell.

Geschichte

Fast 400 Jahre lang haben die Römer in Bonn gelebt und in dieser langen Zeit natürlich ihre Spuren hinterlassen – zum Teil heute noch sichtbar, zum Teil aus Bezeichnungen wie „Römerstraße“ oder „Augustusring“ indirekt ablesbar. Mit der Eroberung des Rheinlandes durch Caesar waren die ersten Soldaten gekommen, um 30 bis 40 n. Chr. rückte dann eine komplette Legion mit an die 6 000 Mann an. Die brauchten eine angemessene Unterkunft, und so wurde die „castra bonnensia“ gebaut, das Römerlager. Den Umriss kann man noch in der heutigen Stadtanlage in etwa erkennen – vom Rosental im Süden zur Graurheindorfer Straße im Westen über den Wichelshof im Osten und im Norden bis zum Augustusring hatte sich das Lager ausgedehnt. Mit allem, was der Römer so schätzte: komfortable Unterkünfte, Thermalbad und Krankenhaus. Ein Bronzemodell des Römerlagers findet man in der Drususstraße, gleich in der Nähe Überreste der Dietkirche (s. Stiftskirche).

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