Burg Lüftelberg

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Die Burg Lüftelberg in Meckenheim-Lüftelberg ist eine zweiflügelige Wasserburg oberhalb der Swist mit einer Hauptburg auf einer annähernd quadratischen Insel und einer außerhalb des Grabens liegenden Vorburg. Sie wurde einst von den Rittern von Lüftelberg nahe bei der Kirche Sankt Petrus errichtet und im 9. und 10. Jahrhundert befestigt. Urkundlich wurde die als Wasserburg gebaute Anlage erstmals im Jahr 1280 urkundlich erwähnt.

Das heutige Schloss stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und wurde von dem Architekten Johann Heinrich Roth als barockes Landschloss im Stil eines Maison de plaissance gestaltet. Dabei stammt das Herrenhaus mit drei erhaltenen Rundtürmen, das aus der Hauptburg hervorgegangen ist, im Kern aus dem 16. und dem 17. Jahrhundert, ist aber durch den barocken Umbau nach den Plänen des Baumeisters Roth in den Jahren 1775 bis 1780 geprägt. Hervorzuheben ist der Gartensaal im Hauptflügel mit Stuckdekorationen im Louis-Seize-Stil und Grisaille-Malereien, auf denen Szenen aus den Fabeln des französischen Dichters Jean de La Fontaine (1621–1695) dargestellt sind.

Lüftelberger Mühle

Die Lüftelberger Mühle ist die ehemalige Burgmühle in einer Senke gegenüber der Burg an der Schloßstraße. Sie wurde 1664 erstmals erwähnt und bis in die 1930-er Jahre genutzt. Heute dient die Mühle als Wohnhaus und steht seit 1987 unter Denkmalschutz. Das Mühlrad in Lüftelberg ist ein mittelschlächtiges Rad mit einem Durchmesser von 4,70 m.

siehe auch

Weblinks und Quellen