Villa Leonhart
Die Villa Leonhart liegt in der Königswinterer Altstadt (Hauptstraße 330/ Ecke Clemens-August-Straße) mit einem Parkgelände bis hin zur Rheinallee, das mit öffentlichen Geldern der Regionale 2010 umgestaltetet wurde.


Sie wurde 1893 als Landhaus von der Familie des Freiherren von Leonhart-Kurtzrock erbaut, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts in Königswinter angesiedelt hatte. In ihrer wechselvollen Geschichte stand sie im Eigentum der katholischen Kirche, wurde während der Zeit des Nationalsozialismus von der Deutschen Arbeitsfront genutzt, war später Residenz des pakistanischen Botschafters, gehörte zeitweise der städtischen Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft (WWG) (die die lange leerstehende Villa im Jahr 2005 vom Land NRW erworben hatte) und war vorübergehend auch Sternerestaurant.
Heute finden hier Tagungen, Events und Seminare statt und es befindet sich hier sogar ein offizielles Trauzimmer der Stadt Königswinter.
Das Gebäude hat eine Nutzfläche von über 740 Quadratmetern und ein rund 2.200 Quadratmeter großes Grundstück, an das sich ein der Öffentlichkeit zugänglicher Park anschließt. Eröffnet wurde der Park im Oktober 2009.