Schloss Rigal
Schloss Rigal (auch Rigalsches Schloss) in Alt-Godesberg wurde 1849 errichtet und liegt an der Kurfürstenallee - gegenüber der sogenannten „Rigalschen Wiese“ und nahe der Rigalschen Kapelle.

Die Villa entstand als Sommersitz für die Familie des Freiherrn Ludwig Maximilian von Rigal-Grunland (1809–1885), einen Seidenfabrikanten aus Krefeld, und nach den Vorstellungen seiner Ehefrau Caroline Melanie von Creutzer. Zu dem Anwesen gehörten eine kleine Landwirtschaft, Obstplantagen sowie ein Park auf ansteigendem Gelände. Unterhalb der Villa lag eine Reitwiese (heutige „Rigal’sche Wiese“) und nach Südwesten hin reichte das Gelände auf den nach Muffendorf und zum Heiderhof aufsteigenden Hang der sogenannten „Wacholderhöhe“.
Ende 1973 erwarb die Volksrepublik China das Gelände. Bis 1999 war die Villa die Residenz des chinesischen Botschafters und wird auch heute durch die Volksrepublik China genutzt.