Das Kastell Rigomagus (auch: RIGOMAGVS) war ein römischer Garnisonsplatz, der als Kastell des Niedergermanischen Limes, als Benefiziarierstation und als spätrömische Festung genutzt wurde. Das heutige Bodendenkmal befindet sich auf dem Gebiet der rheinland-pfälzischen Stadt Remagen, deren Name sich daraus ableitet.

Auch Rigomagus gehört als Bestandteil des Niedergermanischen Limes seit 2021 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Geschichte

Die Bezeichnung Rigomagus ist keltischen Ursprungs und wird im Jahr 356 von Ammianus Marcellus im Bericht über den Germanenfeldzug von Kaiser Julian erwähnt. Viele Funde sind Beleg für eine lange Besiedlung in der römischen Zeit. Zwischen Ende des 4. und Anfang des 5. Jahrhunderts fiel das Gebiet an die Franken, die vor der Römerstadt eine eigene Siedlung begründeten.

RIGOMAGVS-Fest

Das RIGOMAGVS-Fest (in 2026 am 30. und 31. Mai) bietet ein vielfältiges und spannendes Programm rund um das Leben im römischen Kastell, heute Teil des UNESCO-Welterbes "Grenzen des Römischen Reichs - Niedergermanischer Limes". Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, in das römische Militär- und Zivilleben des 1. bis 4. Jahrhunderts einzutauchen, das von zahlreichen Gruppen und Einzeldarstellern dargestellt wird. Zur Handwerkskunst gehört feine Töpferei, oder die Herstellung kunstvoller Glaswaren, römischer Textilien und handgefertigter Lederarbeiten.

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