Hubertus-Kapelle in Ückesdorf
Im Jahr 1718 wurde die Hubertus-Kapelle in Ückesdorf als Fachwerkbau errichtet.

Die Seelsorge erfolgte seit dem frühen 12. Jahrhundert von Lengsdorf aus, das mit Endenich zusammen dem Bonner Cassius-Stift eingegliedert war. Die heutige Fachwerkkapelle steht auf dem Gelände eines alten Hofes, dessen Besitz Papst Innozenz bereits im Jahr 1131 dem Bonner Cassiusstift bestätigte.
Aber erst einige hundert Jahre später gab es dann das kleine Gotteshaus in Ückesdorf, das als Beispiel einer ländlichen Andachtsstätte gilt. Im 17. Jahrhundert wurde das landwirtschaftliche Anwesen von der angesehenen Familie Tilmannus Rheindorff bewirtschaftet. Ein Sohn der Familie, Michael Rheindorff, geboren 1675, erhielt am 10. April 1700 die Priesterweihe und wurde anschließend Vikar am Cassiusstift Bonn. Im Jahr 1718 ließ er unweit des väterlichen Hofes eine kleine Kapelle errichten.
Die Kapelle entstand als Fachwerkbau im Barockstil mit dreiseitigem Chor und verschiefertem Dachreiter und wurde der heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Links neben dem Chor befindet sich die kleine Sakristei.
Erst später erfolgte die Umwidmung der Kapelle zugunsten von St. Hubertus.
Für die Sanierung der Kapelle in den Jahren 2004 bis 2006 hat es 2005 einen ersten Preis beim Fassadenwettbewerb der Stadt Bonn gegeben.
Galerie
siehe auch
Weblinks und Quellen
- Artikel im Bonner General-Anzeiger vom 9. April 2016: Hubertuskapelle in Ückesdorf - Nicht größer als ein Wohnzimmer