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Kaiserhalle

Aus Bonn.wiki
Erinnerungen an die Kaiserhalle in Bonn

Allein der Name löst bei alteingesessenen Bonnern nostalgische Gefühle bis hin zur Wehmut aus, denn diese gastronomische Institution ist nur noch Geschichte.

Eine große Festhalle war zunächst in den 1870er-Jahren erbaut worden und galt als Treffpunkt der Bonner Burschenschaften und Studenten. Im 20. Jahrhundert feierten auch viele Vereine dort ihre Feste (die Turnerschaft Germania oder der Skiclub Bonn sogar ihre Gründungsfeiern) bis die Kaiserhalle den Bomben des Zweiten Weltkriegs am 18. Oktober 1944 zum Opfer fiel.

Jahrelang stand die nach dem Krieg neu errichtete Kaiserhalle mit ihrem beliebten Biergarten dann am Rande des Kaiserplatzes, wo heute der Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB) zu finden ist. Am 27. Mai 1955 wurde die wiedererrichtete Halle eingeweiht.

Insbesondere dem damaligen U-Bahn-Bau musste sie Anfang der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts weichen. Man hätte sie wohl auch „untergraben“ können, denn die Tunnelsohle liegt an dieser Stelle lediglich 18 Meter unter Tage. Doch im Zuge der Neugestaltung des gesamten Bahnhofsbereichs entschieden sich Stadt und Planer für den Abriss.

Vage Pläne, die Kaiserhalle im Zuge einer Verlegung des ZOB Richtung Norden in neuer Form wieder erstehen zu lassen, blieben in diversen Schubladen.

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