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Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Siegburg Innenstadt

Aus Bonn.wiki
Blick zum Michaelsberg mit Katholisch-Sozialem Institut (KSI)
Siegburg: Blick vom Michaelsberg auf das Kreishaus. - Foto: Hans-Dieter Weber.

Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) Siegburg Innenstadt wurde erstmals am 11. April 2019 durch den Rat der Stadt Siegburg beschlossen. Ziel ist die Stärkung der Siegburger Innenstadt als multifunktionales Zentrum unter dem Slogan "Innenstadt Siegburg 2030 - Stadtmitte für alle".

Hierzu gehört für die Innenstadt im Wesentlichen:

  • der Michaelsberg als Wahrzeichen mit regionaler Freizeit- und Kulturfunktion von hoher identitätsstiftender Bedeutung;
  • das urbane Zentrum der Siegburger Innenstadt mit seinen Einzelhandels- und Dienstleistungsfunktionen, Kultur- und Gemeinbedarfseinrichtungen;
  • das Schulzentrum Neuenhof als Bildungs-, Sport- und Begegnungsstätte;
  • der Bahnhofsbereich als Entree in die Innenstadt und als Verkehrsdrehscheibe sowie ÖPNV-Knotenpunkt
  • der die Innenstadt umschließende "Grüne Saum" als Fuß- und Radwegeverbindung rund um die Innenstadt, der kleinere und größere Grün- und Freiräume vernetzt.

Das ISEK bündelt damit mehrere Projekte, die die Innenstadt stärken und ihre Entwicklung positiv gestalten sollen. Ziel ist es, Siegburg nachhaltig zu modernisieren, zentrale Einrichtungen zu stärken, öffentliche Räume aufzuwerten und die Stadt für Bürger, Besucher sowie Gewerbetreibende attraktiver zu machen. Einige der Projekte sind inzwischen abgeschlossen, wie etwa die Umgestaltung des Michaelsberges oder der Mehrgenerationengarten an der Cecilienstraße. Andere stehen vor der Realisierung wie der Steg zur Burg in der Innenstadt mit Überresten vom alten Stadtgraben, der einst Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage rund um den historischen Stadtkern war.

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