Helmut Degenhard: Unterschied zwischen den Versionen

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== Weblinks und Quellen ==
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* [https://www.denkmalverein-bonn.de/ausstellung-helmut-degenhardt denkmalverein-bonn.de/ausstellung-helmut-degenhardt]
* [https://www.denkmalverein-bonn.de/ausstellung-helmut-degenhardt denkmalverein-bonn.de/ausstellung-helmut-degenhardt]
* [https://www.glasmalerei-ev-web.de/pages/b6787/b6787.shtml Informationen zur Bonner Kirche Sankt Michael auf www.glasmalerei-ev-web.de]




[[Kategorie: Kunst und Kultur]]
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[[Kategorie: Person]]
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Version vom 10. Februar 2025, 14:22 Uhr

Der Beueler Maler und Graphiker Helmut Degenhard (1924 – 2002) war von Geburt an durch eine spastische Lähmung schwerstbehindert. An sein Leben und Werk erinnert der Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch auf seiner Homepage.

Degenhard nahm zunächst Mal- und Zeichenunterricht bei dem Bonner Privatdozenten Theodor Pape und er studierte in den Jahren 1943 bis 1946 u.a. Glasmalerei an der Kunsthochschule Köln.

Bereits Ende der 1940-er Jahre malte er eine Bilderreihe über den rheinischen Martinszug, wovon zwölf Aquarelle im Jahr 1950 durch die „Arbeitsgemeinschaft der Bonner Kunsterzieher“ ausgestellt wurden.

In enger Zusammenarbeit mit der Glaswerkstätte Derix entstanden dann ab den frühen 1950-er Jahren unter anderem die Kirchenfester von St. Michael (in den Bonner Weststadt), St. Maria-Magdalena (in Endenich) oder St. Maria-Königin (in Sankt Augustin), ebenso die Buntglasfenster in der Vilicher Anne-Frank-Hauptschule.

Helmut Degenhard war im Alltag auf die Hilfe seiner Eltern angewiesen. Als diese starben bedeutete dies letztlich auch das Ende seiner künstlerischen Karriere. In einem Alters- und Pflegeheim verbrachte er noch 32 Lebensjahre, bevor er 2002 verstarb.

Weblinks und Quellen