Eiserner Mann im Kottenforst: Unterschied zwischen den Versionen
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Untersuchungen ergaben, dass es sich bei dem Material der Säule um Holzkohlenroheisen nach einer mittelalterlichen Herstellungstechnik handelt. Vermutlich wurde die Stele als Orientierungs- oder Grenzmarke zwischen den beiden Gemeinden Heimerzheim und Alfter im Boden verankert und später in die exakte Sichtachse von Schloss Augustusburg in Brühl und dessen zugehörigem Barockgarten versetzt. | Untersuchungen ergaben, dass es sich bei dem Material der Säule um Holzkohlenroheisen nach einer mittelalterlichen Herstellungstechnik handelt. Vermutlich wurde die Stele als Orientierungs- oder Grenzmarke zwischen den beiden Gemeinden Heimerzheim und Alfter im Boden verankert und später in die exakte Sichtachse von Schloss Augustusburg in Brühl und dessen zugehörigem Barockgarten versetzt. | ||
Prof. Klaus Grewe hatte vor mehr als 40 Jahren den Eisernen Mann im Kottenforst freigelegt, der etwa einen Meter im Erdreich steckte und mit einem T- | Prof. Klaus Grewe hatte vor mehr als 40 Jahren den Eisernen Mann im Kottenforst freigelegt, der etwa einen Meter im Erdreich steckte und mit einem T-förmigen Endstück endete, so wie es urkundlich schon 1625 beschrieben worden war. Er widerlegte damit auch die abenteuerliche Behauptung von Bestseller-Autor Erich von Däniken, der 1972 in seinem Buch "Aussaat und Kosmos" behauptet hatte, der sagenumwobene Eisenpfahl sei eine Landemarke Außerirdischer gewesen. | ||
* Quelle: [https://ga.de/ga-erlebniswelt/ga-events/ga-wandertag/klaus-grewe-legte-1978-den-eisernen-mann-frei_aid-43892111 General-Anzeiger vom 5. September 2018] | * Quelle: [https://ga.de/ga-erlebniswelt/ga-events/ga-wandertag/klaus-grewe-legte-1978-den-eisernen-mann-frei_aid-43892111 General-Anzeiger vom 5. September 2018] | ||