Eiserner Mann im Kottenforst: Unterschied zwischen den Versionen

Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(3 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
[[Datei:EisernerMann.jpg|thumb|Foto des "Eisernen Mannes im Kottenforst"]]
[[Datei:EisernerMann.jpg|thumb|Foto des "Eisernen Mannes im Kottenforst"]]
Der „Eiserne Mann“ im [[Kottenforst]] ist ein etwa 1,20 cm aus dem Boden ragender und ca. 15 x 15 cm starker Eisenpfahl nördlich von Buschhoven und östlich von Dünstekoven in der Gemeinde [[Swisttal]]. Er wurde erstmals 1625 urkundlich als Grenzmarkierung erwähnt. Weil er nicht rostet, ranken sich viele geheimnisvolle Geschichten um ihn.
Der „Eiserne Mann“ im [[Kottenforst]] ist ein etwa 1,20 cm aus dem Boden ragender und ca. 15 x 15 cm starker Eisenpfahl nördlich von Buschhoven und östlich von Dünstekoven in der Gemeinde [[Swisttal]]. Er wurde erstmals 1625 urkundlich als Grenzmarkierung erwähnt. Weil er nicht rostet, ranken sich viele geheimnisvolle Geschichten um ihn.
Einige bekannte Fakten stehen auf einer Infotafel am Rande der Lichtung. So wurde die Stele zunächst an der parallel verlaufenden ehemaligen römischen Wasserleitung zwischen den Gemeinden Alfter und Heimerzheim installiert. Erst 1727, zur Zeit von [[Kurfürst Clemens August]], wurde der „Eiserne Mann“ an seinen jetzigen Standort versetzt, wohl als Markierung für den Ausbau der Parforcejagd zwischen den beiden Schlössern Augustusburg in [[Brühl]] und Herzogsfreude in [[Röttgen]].


Untersuchungen ergaben, dass es sich bei dem Material der Säule um Holzkohlenroheisen nach einer mittelalterlichen Herstellungstechnik handelt. Vermutlich wurde die Stele als Orientierungs- oder Grenzmarke zwischen den beiden Gemeinden Heimerzheim und Alfter im Boden verankert und später in die exakte Sichtachse von Schloss Augustusburg in Brühl und dessen zugehörigem Barockgarten versetzt.  
Untersuchungen ergaben, dass es sich bei dem Material der Säule um Holzkohlenroheisen nach einer mittelalterlichen Herstellungstechnik handelt. Vermutlich wurde die Stele als Orientierungs- oder Grenzmarke zwischen den beiden Gemeinden Heimerzheim und Alfter im Boden verankert und später in die exakte Sichtachse von Schloss Augustusburg in Brühl und dessen zugehörigem Barockgarten versetzt.  
Zeile 8: Zeile 10:


== Wandern ==
== Wandern ==
Seit jeher ist der Ort jedenfalls ein viel besuchter Rastplatz für Wanderer im Villewald und ein beliebter Treffpunkt für die Einwohner der umliegenden Dörfer. Hier kreuzen sich mehrere Wald- und Wanderwege.  
Seit jeher ist der Ort ein viel besuchter Rastplatz für Wanderer im Villewald und ein beliebter Treffpunkt für die Einwohner der umliegenden Dörfer. Hier kreuzen sich mehrere Wald- und Wanderwege.


==Weblinks und Quellen==
==Weblinks und Quellen==
Zeile 15: Zeile 17:




[[Kategorie: Naturpark Rheinland]]
[[Kategorie: Rhein-Sieg-Kreis]]
[[Kategorie: Rhein-Sieg-Kreis]]
[[Kategorie: Sehenswürdigkeiten]]
[[Kategorie: Sehenswürdigkeiten]]
[[Kategorie: Swisttal]]
[[Kategorie: Swisttal]]
[[Kategorie: Wandern]]
[[Kategorie: Wandern]]