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Reichensteiner Mühle in Much

Aus Bonn.wiki

Die Reichensteiner Mühle am Wahnbach in Much ist als Getreidemühle „Grafenmühle zum Looskiddel auf dem Wahnbache" des Hauses Reichenstein seit 1670 nachgewiesen, vermutlich aber älter.

Das Mühlengebäude wird dem 19. Jahrhundert zugerechnet. In seiner heutigen Form ist das Mühlengebäude vermutlich vor dem 19. Jahrhundert entstanden, später wurde die Anlage um einen Mittelbau, einen Saal und weitere Gebäudeteile erweitert. Schon seit etwa 1930 war die Reichensteiner Mühle nicht mehr nur Getreidemühle, sondern auch Ausflugsziel und Lokal.

Mahlbetrieb bestand bis in die 1960-er Jahre, wobei die Mühle lange Zeit von einer Müllerin geführt wurde. Eine Schwester der Müllermeisterin besaß die oberhalb liegende Altenhofer Mühle in Much. Bereits 1912 erwarb Martin Ludwig, der seit 1909 die Reichensteiner Mühle besaß, auch die Altenhofer Mühle. Er hatte 8 Töchter. Während eine Tochter später die Altenhofer Mühle erhielt, führte ihre Schwester die Reichensteiner Mühle, später beide im Eigentum der Familie Diederichs.

Das ab dem Jahre 1930 betriebene Aisflugslokal der Reichensteiner Mühle wurde im Jahr 1980 geschlossen.

  • Adresse: Reichensteiner Mühle, Reichenstein 2, 53804 Much