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Kirche Sankt Severin Ruppichteroth

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Kirche Sankt Severin in Ruppichteroth

Die katholische Kirche Sankt Severin in Ruppichteroth mit romanischem Westturm aus Bruchsteinmauerwerk und wertvollen spätgotischen Chorfenstern ist vermutlich in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts entstanden.

Langhaus und Chor der Kirche wurden im Jahre 1892 wegen Baufälligkeit niedergelegt und in den Jahren 1892/1893 durch die heutige neugotische dreischiffige Hallenkirche in Bruchsteinbauweise ersetzt, mit Querschiff und achteckigem Chor. Sie wurde am 10. September 1893 eingeweiht.

Im Innern der Kirche befinden sich der sechseckige romanische Taufstein aus Trachyt aus dem 12. Jahrhundert sowie die alten Chorfenster, rheinische Glasmalereien aus der Spätgotik, die vermutlich um das Jahr 1500 in einer Kölner Werkstatt entstanden sind. Gestiftet wurde sie wahrscheinlich von dem damaligen Besitzer der Burg Herrenbröl, Engelbert von Scheid genannt Weschpfennig (ca. 1460-1523), der Amtmann von Blankenberg und um 1511 herzoglicher Vogt von Siegburg war, sowie von Bertram von Nesselrode (ca. 1450-1510), dem damaligen Besitzer der Burg Herrnstein. Die Kirchenfenster wurden durch einige moderne Werke des Künstlers Paul Weigmann ergänzt (Pieta und ornamentale Kompositionen mit Rosen aus 1985).

  • Adresse: Burgstr. 34, 53809 Ruppichteroth