Der Bahnhof Euskirchen ist ein Knotenpunkt im regionalen Nahverkehr. Er liegt im Stadtzentrum von Euskirchen. Hier verkehren neben den Zügen auf der Eifelstrecke (Köln–Euskirchen–Trier), auch die Züge der Voreifelbahn, der Erfttalbahn und der Bördebahn nach Düren.

Geschichte

Euskirchen verdankte seinen wirtschaftlichen Aufschwung besonders der Eisenbahn. Bereits 1864 wurde die Stadt mit der Strecke nach Düren an das Eisenbahnnetz angeschlossen, 1871 ging dann die Eifelbahn über Gerolstein nach Trier in Betrieb, gefolgt von Verbindung nach Köln in 1875. Im Jahr 1880 wurde schließlich die Strecke nach Bonn eröffnet und zehn Jahre später die Erfttalbahn nach Münstereifel. Die Strecke von Bonn nach Euskirchen mit ihrer Verbindung in die Eifel und nach Düren und Aachen gewann an Wichtigkeit. Entsprechend wurde die als Sekundärbahn eröffnete Strecke zum 1. Juni 1890 in eine Vollbahn umgewandelt.

In Euskirchen entstand ab 1867 zunächst ein Bahnhofsgebäude im spätklassizistischen Baustil auf dem Pützberg, das Ende 1944 bei Bombardierungen durch die Alliierten zerstört wurde. Im Jahre 1956 wurde ein neues Empfangsgebäude an gleicher Stelle errichtet, das inzwischen modernisiert wurde.

Ein weiterer Haltepunkt im Stadtgebiet und auf der Voreifelbahn ist der Bahnhof in Kuchenheim. Das kleine Empfangsgebäude wurde Ende 2013 abgerissen.

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