Troisdorf: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Stadt liegt rechtsrheinisch zwischen Köln und [[Bonn]] sowie an [[Agger]] und [[Sieg]].  
Die Stadt liegt rechtsrheinisch zwischen Köln und [[Bonn]] sowie an [[Agger]] und [[Sieg]].  


Troisdorf ist in zwölf [[Stadtteile von Troisdorf|Stadtteile]] gegliedert: neben Troisdorf-Mitte in Altenrath, Bergheim, Eschmar, Friedrich-Wilhelms-Hütte, Kriegsdorf, Müllekoven, Oberlar, Rotter See, Sieglar, Spich und Troisdorf-West.
Troisdorf ist in zwölf [[Stadtteile von Troisdorf|Stadtteile]] gegliedert: neben [[Troisdorf-Mitte]] in [[Altenrath]], [[Bergheim]], [[Eschmar]], [[Friedrich-Wilhelms-Hütte]], [[Kriegsdorf]], [[Müllekoven]], [[Oberlar]], [[Rotter See]], [[Sieglar]], [[Spich]] und [[Troisdorf-West]].


Die ältesten urkundlich erwähnten Siedlungen im heutigen Troisdorfer Stadtgebiet sind Eschmar und Sieglar. Im Jahr 832 wurden die beiden heutigen Stadtteile Sieglar (als „marca Lareriorum vel in Fluvia Segen“) und Eschmar (als „marca Asiamariorum“) im Güterverzeichnis des Bonner [[Cassiusstift]]s genannt, im Jahr 911 auch der heutige Stadtteil Müllekoven (als "Willenhoven"). Und mit Datum vom 18. Januar  987 bestätigt König Otto III. dem neu gegründeten [[Stift Vilich]] unter der Äbtissin Adelheid auch das Recht zur Fischerei an der Siegmündung in den Rhein. Troisdorf wird in einer Urkunde der Siegburger Benediktiner-Abtei Michaelsberg aus dem Jahre 1064 als „Truhtesdorf“ bezeichnet. Zu den Ursprüngen gehört auch die [[Burg Wissem]] (heute u.a. Bilderbuchmuseum). Sie entstand zu karolingischer Zeit zunächst als Wasserburg und wird auch als freiadliges Hofgut „Wiesheim“ genannt.
Die ältesten urkundlich erwähnten Siedlungen im heutigen Troisdorfer Stadtgebiet sind Eschmar und Sieglar. Im Jahr 832 wurden die beiden heutigen Stadtteile Sieglar (als „marca Lareriorum vel in Fluvia Segen“) und Eschmar (als „marca Asiamariorum“) im Güterverzeichnis des Bonner [[Cassiusstift]]s genannt, im Jahr 911 auch der heutige Stadtteil Müllekoven (als "Willenhoven"). Und mit Datum vom 18. Januar  987 bestätigt König Otto III. dem neu gegründeten [[Stift Vilich]] unter der Äbtissin Adelheid auch das Recht zur Fischerei an der Siegmündung in den Rhein. Troisdorf wird in einer Urkunde der Siegburger Benediktiner-Abtei Michaelsberg aus dem Jahre 1064 als „Truhtesdorf“ bezeichnet. Zu den Ursprüngen gehört auch die [[Burg Wissem]] (heute u.a. Bilderbuchmuseum). Sie entstand zu karolingischer Zeit zunächst als Wasserburg und wird auch als freiadliges Hofgut „Wiesheim“ genannt.