Aid infodienst

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Der „aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.“, so der vollständige Name, ist ein gemeinnütziger, mit öffentlichen Mitteln geförderter Verein, der wie ein Fachverlag arbeitet und seine Informationen als Hilfe bei der Orientierung und Entscheidung in Sachen Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung versteht. Seine Hauptaufgabe sieht der Verein in der Herausgabe zielgruppengerechter und praxisorientierter Medien und Informationen – von Print bis Online, von Broschüren bis Unterrichtsmaterialien. Als Zielgruppen gelten vor allem Fach-, Lehr- und Beratungskräfte, Presseleute, aber auch „Otto Normalverbraucher“. Angefangen hat das alles schon 1950, als der aid im Rahmen des Marshallplanes gegründet wurde, um einerseits die (nach dem Krieg) darbende Bevölkerung über richtige Ernährung zu informieren und andererseits (z.B. durch einen mobilen Filmdienst) den Bauern zu zeigen, wie sie die landwirtschaftliche Produktion steigern können. 1977 übernahm der aid die Aufgaben eines Bundesausschusses für Volkswirtschaftliche Aufklärung und eines Kontaktbüros für Verbraucheraufklärung. 1995 erhielt der Verein eine neue Satzung und Organisationsstruktur, doch die Aufgaben blieben unverändert: die Sammlung, Auswertung und (allgemein verständliche) Aufbereitung von Erkenntnissen der Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und der Praxis aus den Gebieten Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung sowie die Weitergabe dieser Erkenntnisse an Fachleute ebenso wie an Normalbürger.

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